Karsten Kruck feierte Heimsieg beim 34. Rhein-Ruhr-Marathon

Sieg bei den Frauen ging in Duisburg an die Nachmelderin Coco Wieland aus Bayern

DUISBURG (11.06.2017). Karsten Kruck gewinnt den 34. Rhein-Ruhr-Marathon in einem Lehrer-gegen-Schüler-Duell. Der Läufer vom ASV Duisburg setzte sich in seiner Heimatstadt mit einer Zeit von 2:40:36 Stunden gegen Björn Tertünte vom Ayyo Team Essen (2:41,02) durch. Karsten Kruck, Duisburg-Sieger von 2004 und 2015, trainiert Björn Tertünte.

Auf Rang drei kam Robert Jäkel (2:45,26) vom TuS Lintorf. Bei den Frauen setzte sich eine Nachmelderin durch: Die vereinslose Coco Wieland  aus Ismaning  war mit 3:08,03 Std. nicht zu schlagen. Auf Platz zwei kam Vanessa Rössler (3:09,49) aus Dortmund vor Gladys Just (TuS Lintfort) 3:11,22. Etwa 5.513 Läuferinnen und Läufern nahmen an den Rennen in Duisburg teil. Mehrere zehntausend Zuschauer säumten die Strecke. Angesichts der warmen Temperaturen sorgten Privatinitiativen mit Gartenduschen und Wasserschläuchen für notwendige Kühlung.

Zwei Streckenrekorde waren beim 34. Rhein-Ruhr-Marathon zu verzeichnen: Die Handbiker Jetze Plat (Niederlande), Paralympics-Sieger im Triathlon 2016,  und Michael Jörgensen (Dänemark) absolvierten die 42,195 Kilometer in 1:01,36 Std. Bei den Inlinern gewannen ebenfalls zeitgleich Markus Pape (Ravensburg) und Sören Lindner (der-rollenshop.de) 1:08,39 Std.

Auf der Halbmarathon-Strecke sicherte sich Matthias Büchel (TuSEM Essen) in 1:16,44 Std. vor Murat Celik (Ayyo Team Essen) in 1:17,39 und Dennis Breuer vom ASV Duisburg  1:18,34. Bei den Frauen war Reike Nele (Laufwerk Ruhr) mit einer Siegerinnenzeit von 1:24,54 nicht zu schlagen. Sie ließ Katharina Wehr (1:26,23) und Melina Buil aus Kleve 1:16,28 Std. hinter sich.    

Die Rettungsdienste hatten aufgrund der Witterungsbedingungen mehr Einsätze im Vergleich zum Vorjahr. Von schwerwiegenden Fällen war bis 15:30 Uhr nichts gekannt. 76 Mitarbeiter des DRK, der Johanniter und der Malteser waren im Einsatz. 

Die Polizei berichtete ebenfalls, von keinen größeren Zwischenfällen. Im Sinne der Gefahrenabwehr wurde am Morgen ein LKW vom Parkplatz vor der Arena abgeschleppt.

Jörg Bunert, der im Führungsfahrzeug den Marathon  begleitete, berichtete von großartiger Stimmung im Duisburger Süden. Nach seiner Einschätzung waren dort mehr Zuschauer an Strecke als im Vorjahr.

Der Rhein-Ruhr-Marathon wird von Stadtsportbund Duisburg in Zusammenarbeit mit dem LC Duisburg veranstaltet.

Stimmen zum Rhein-Ruhr-Marathon:

„Den Start bei Euch verdanke ich der Familie Gluth aus Duisburg. Sie haben mir gesagt, wenn du in München unter drei Stunden bleibst, dann schenken wir dir einen Freistart. Ich bin unter drei Stunden geblieben. Jetzt bin ich hier und habe gewonnen. Zum Lauf: Die Duisburger sind echt gut drauf. Überall waren Duschen aufgestellt. Mein Radler hat mir immer Wasser angereicht. Es war ein Traum.“

Coco Wieland, Gewinnerin des 34. Rhein-Ruhr-Marathons. 

 

„Danke an die Duisburger. Bei diesem Wetter hat es gut getan durch die Duschen zu laufen. Die Bürger haben Wasser gereicht. Die Stimmung im Süden hat mich getragen. Zum Thema Lehrer gegen Schüler: Björn hat es mir verdammt schwer gemacht. Er hatte richtig was drauf.“

Karsten Kruck, Gewinner des 34. Rhein-Ruhr-Marathons

 

„Ich bin hier mitgelaufen, um Spaß zu haben und ich hatte sehr viel Spaß.“

Nele Reike, Gewinnerin des Rhein-Ruhr-Halbmarathons

 

„Von Duisburg habe ich nicht viel gesehen. Nur die große Brücke über den Rhein.“

Jetze Plat aus den Niederlanden, Gewinner bei den Handbikern.

 

„Man sieht während eines Rennens nicht viel von einer Stadt. Ich habe auf die Mitfahrer geachtet und auf die Strecke. Die große Brücke über den Rhein habe ich aber auch gesehen.“

Antje Möller aus Kiel, Gewinnerin bei den Handbikern.

 

„Ich danke dem Team um unseren Geschäftsführer Uwe Busch für die großartige Arbeit. Was mich besonders freut: Die große Unterstützung durch die Duisburger, von denen unsere Gewinner hier gesprochen haben, ist uns wichtig. Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger den Rhein-Ruhr-Marathon als ihren Lauf erleben und feiern.“

Rainer Bischoff, Vorsitzender des Stadtsportbund Duisburg    

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