spin - sport interkulturell

Das Projekt „spin – sport interkulturell“ möchte Integrations-prozesse in und durch den Sport fördern und modellhaft erproben – wobei ein besonderer Fokus auf Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund gelegt wird – und zugleich einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Bildungs- und Zukunftschancen leisten. Seit 2007 wird das Projekt in vier Städten des Ruhrgebiets – Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Oberhausen – sowie seit 2011 auch in Recklinghausen umgesetzt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der vierjährigen Pilotphase läuft nun die vierjährige Ausweitungsphase, in der der Bildungsaspekt in den Fokus der Projektarbeit rückt.

In Duisburg arbeiten die fünf Kooperationsvereine TV Germania 1902, Muay Thai Duisburg, TUS Hamborn-Neumühl, Duisburger FV 08, OSC Rheinhausen im Projekt "spin - sport interkulturell" mit und versuchen durch verschiedene Maßnahmen

  • Kooperation zwischen Verein und Schule im Rahmen des Ganztags
  • Vereinsentwicklungsseminare
  • Schaffung neuer Bewegungsangebote

die Integration sozial und ökonomisch benachteiligter Kinder und Jugendlicher mit und ohne Migrationshintergrund durch Bewegung, Sport und Bildung zu stärken und eine nachhaltige Organisationsstruktur dafür aufzubauen.

Parallel begleitet der Stadtsportbund Duisburg diese Maßnahmen mit dem Projektteam spin - sport interkulturell durch die Organisation, Planung und Duchführung von Übungsleiterinnenaus- und fortbildungen und Vereinsentwicklungsseminaren.

Der organisierte Sport arbeitet nach den Kriterien der freien Jugendhilfe, wobei Freiwilligkeit, Selbstbestimmung, Pluralität, Spontaneität, Prozessorientierung, Integration, Gegenwartsbezug und Bedürfnisorientierung im Mittelpunkt stehen. All diese Kompetenzen führen zu einer starken Identitätsentwicklung und können somit die Bildungs- und Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen positiv beeinflussen.

Stadtsportbund Duisburg
Christoph Gehrt-Butry
Tel. 0203 3000 813