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Podiumsdiskussion des Stadtsportbundes Duisburg zur Kommunalwahl

Podiumsgespräch des SSB Duisburg zum Thema Sport

Breite Unterstützung für weitere

Förderung der Duisburger Vereine

Bei der Podiumsdiskussion zum Thema Sport erhielt der Stadtsportbund Duisburg umfassende Zusagen für sein Engagement. Bruno Sagurna, Fraktionsvorsitzender der SPD, sagte zum Abschluss des Gesprächsabends: „Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und sind dankbar, der sich für Duisburg so stark engagiert.“ Vertreter der fünf großen Parteien nutzten die MSV-Arena als Plattform, um sich für die sportinteressierten Wählerinnen und Wähler ins Spiel zu bringen.

50 Vertreterinnen und Vertreter der Duisburger Vereine fanden – aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung - Platz im Business-Bereich der MSV-Arena. Darüber hinaus bot der SSB einen Livestream von der Veranstaltung. Die Diskussion um den Sport kann hier noch einmal nachgeschaut werden: https://youtu.be/itCsjhuOpco

Der SSB hatte den Informationsabend vor der Kommunalwahl am 13. September veranstaltet. Für den Stadtsportbund stellte der Stellvertretende Vorsitzende Achim Goßow die Positionen dar. Der SSB vertritt etwa 100.000 Bürgerinnen und Bürger in mehr als 450 Sportvereinen in Duisburg. Als weitere Gesprächspartner diskutierten mit: Thomas Mahlberg Spitzenkandidat der CDU, Anna von Spiczak, Ratsfrau für Bündnis90 / Die Grünen, Martina Amman-Hilberath für die Linken und Oliver Alefs Stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP.

Ausbau der Regattabahn bis 2023

Die Moderation hatte Hermann Kewitz, Freier Sportjournalist aus Duisburg. Duisburgs Oberbürger Sören Link verfolgte als Zuhörer die Diskussion und nutzte die Gelegenheit auf Fragen aus dem Publikum zu antworten. Für den Eigenbetrieb DuisburgSport hörte Leiter Jürgen Dietz aufmerksam zu. Jürgen Dietz machte sich bei der Gelegenheit für den weiteren Ausbau der Regattabahn im Vorfeld der Kanu-WM 2023 stark.

Anna von Spiczak (GRÜNE) formulierte ihre Zustimmung zu der Arbeit so: Sport ist eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft und deshalb verdienen die Vereine unsere Unterstützung. Oliver Alefs (FDP) sagte: „Es wird unsere Aufgabe nach dem 13. September sein, den Sport in Duisburg weiter zu fördern.“

Durchaus auch aus eigenem Interesse: Marina Amann-Hilberath (DIE LINKE) freut sich bereits darauf, die Sportangebote des SSB wieder persönlich wahrnehmen zu können. Thomas Mahlberg (CDU) verwies darauf, dass über Vereinbarungen mit der Stadt Duisburg Planungssicherheit für die Tätigkeit der Vereine geschaffen wird. Das sei auch und gerade in den unsicheren Corona-Zeiten von Bedeutung.

Mehrzweckhalle, Bäder und Olympia

Einmütigkeit bei den Politikern herrschte gegenüber einige Initiativen des Stadtsportbunds:

  • Zustimmung gab es für eine weitere Mehrzweckhalle für Duisburg. CDU und SPD wollen überprüfen, ob eine Wiedereröffnung der Rhein-Ruhr-Halle in Hamborn dafür wirtschaftlich sinnvoll in Frage kommt.
  • Ein klares Votum gab es zudem für die Entwicklung der Bäder-Landschaft in Duisburg. Geplant ist der Neubau des Hallenbads in Großenbaum. Zusätzlich müssen andere Bäder saniert werden, unter anderem, damit alle Kinder im Zuge ihre Schullaufbahn Schwimmunterricht bekommen können.
  • Alle Parteien sprachen sich dafür aus, den Stadtsportbund als Partner der Sportangebote für den offenen Ganztag in den Schulen zu sehen. Die Parteivertreter befürworteten nicht nur die Idee Olympia 2032 im Revier zu holen. Sie sagten auch Unterstützung weiterer internationaler Sportveranstaltungen in der Stadt zu.
  • Darüber hinaus herrschte ebenfalls Einigkeit: Der Sport und die Vereine in der Stadt bedürfen einer öffentlichen Förderung. Die finanziellen Mittel sollen erhöht werden. Derzeit erhält der Sport – nach Darstellungen der Linken - 26 Millionen Euro pro Jahr oder 1,7 Prozent des städtischen Haushalts.

Die Aufstockung des Sports werde ein Pakt für den Sport, der nach langen Verhandlungen unterschriftsreif vorliegt, festschreiben, wie Joachim Goßow erklärte. Er fügte hinzu: „Ich freue mich auf die Zukunft des Sports in Duisburg.“

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