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SSB Duisburg unterstützt ASV beim Kampf um den Starttermin für die Winterlaufserie

Rainer Bischoff drängt auf eine Neuterminierung des Drittliga-Spiels am 26. Januar

DUISBURG (29.11.2018). Der Stadtsportbund Duisburg unterstützt den ASV Duisburg, eine Garantie für die AOK-Winterlaufserie 2019 zu bekommen. Die Serie ist durch die Terminwahl des DFB für den Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen gefährdet. Der Fußball-Bund hatte das Heimspiel der Uerdinger, die in der MSV-Arena spielen, auf den 26. Januar, den Starttag der Serie gelegt.

Rainer Bischoff, der Vorsitzende des Stadtsportbunds, sagte in einer Stellungnahme zu der Terminkollision: „Es kann nicht sein, dass eine über Jahre gewachsene und fest etablierte Veranstaltung wegen der Entscheidung am Grünen Tisch um ihre Existenz fürchten muss.“ Den KFC Uerdingen, den MSV, der das Stadion an den Nachbarn vermietet habe, aber auch die Stadt Duisburg forderte er auf, mit allen möglichen Mittel gegen die Entscheidung des DFB anzugehen.

Rainer Bischoff verwies dabei auch auf die Ursprünge des Sportparks. Die Übereignung des Geländes durch die Firma Krupp erfolgte mit dem Verweis darauf, dass es zur sportlichen Betätigung und Erholung der Duisburger Bürger genutzt werde. Dass ein Profifußball-Verein aus der Nachbarschaft nun traditionsreiche Breitensport-Veranstaltung eines Duisburger Vereins verdränge, könne nur schwerlich im Sinne der Stifter gewesen sein, so der SSB-Vorsitzende. Über 5.000 Läuferinnen und Läufer erwarte der ASV am 26. Januar. Bereits die Unsicherheiten über den Starttermin schade dem ASV erheblich.

Die öffentliche Begründung des DFB, das „zwingende Sicherheitsvorgaben zu diesem Spieltag sowie den Vereinbarungen mit den Rechtepartnern und den Klubs der 3. Liga“ entscheidend gewesen seien, nannte der SSB-Vorsitzende zu vage, als dass sie wirklich stichhaltig sein können. „Ich finde, man sollte schon mitteilen, was das für zwingende Sicherheitsvorgaben sind, die verhindern, dass Uerdingen an einem Sonntag gegen Würzburg spielt.“

Rainer Bischoff stellte klar: „Der DFB muss seine Entscheidung überdenken.“ Er forderte zudem, dass die Stadt Duisburg sicherstelle, dass es nicht wieder zu einer solchen Kollision aufgrund eines Drittliga-Spiels des KFC komme. Städtische Unternehmen seien die Vermieter der Arena. Wenn sie eine Untermiete an einen Nachbarn erlauben, dann müssen sie dabei sicherstellen, dass dies nicht zu Lasten von Dritten gehe.

Der MSV profitiere mit mehr als 500.000 Euro von dem Deal. Dem ehrenamtlich organisierten ASV aber drohen erhebliche finanzielle Einbußen. Rainer Bischoff: „Die Stadt steht da gegenüber einem kleinen Verein wie dem ASV in der Pflicht.“

 

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