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Stadtsportbund Duisburg und Stadt Duisburg schließen neuen Pakt für den Sport

Vereinbarung erhöht die Zuwendungen für den Sport ab 2022 auf 3,5 Millionen Euro

Stadtsportbund Duisburg und Stadt Duisburg schließen neuen Pakt für den Sport

DUISBURG (8.9.2020). Die Stadt Duisburg und der Stadtsportbund Duisburg haben am Dienstag den neuen Pakt für den Sport unterzeichnet. Die vertragliche Vereinbarung zur finanziellen und inhaltlichen Entwicklung des Sports in Duisburg ist ab dem 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2026 gültig. Der neue Pakt für den Sport schließt damit an nahtlos die bis Ende 2021 mit der Stadt Duisburg getroffene Regelung an.

Das nach mehr als einjähriger Verhandlung erzielte Einverständnis beinhaltet mehr als Absichtserklärungen. Unter anderem erhöhen sich die im Pakt zugesicherten Zuwendungen für den Sport von bisher 2,3 Millionen Euro auf 3,5 Millionen Euro in 2022 und schließlich auf 3,8 Millionen Euro am Ende der Laufzeit des Paktes, die in allererster Linie den Duisburger Sportvereinen direkt zu Gute kommen.

Sören Link unterschreibt Dokument an der Regattabahn

Im Pavillon des Bundesleistungszentrums Kanu im Sportpark Duisburg unterschrieben von Seiten der Stadt den Pakt für den Sport: Oberbürgermeister Sören Link, Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz, Herbert Mettler (SPD), Vorsitzender des Betriebsausschusses Sport, und Rainer Enzweiler (CDU), Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsausschusses Sport. Für den Stadtsportbund, die Dachorganisation der 440 Sportvereine mit 100.000 Mitgliedern in Duisburg, unterzeichneten die drei amtierenden Vorstandsmitglieder Susanne Hering, Karl-Heinz Dinter und Joachim Goßow. Zur Verhandlungsgruppe des SSB gehört auch die Geschäftsführung mit Uwe Busch und Christoph Gehrt-Butry, sowie die Betriebsleitung von DuisburgSport, Jürgen Dietz.

Oberbürgermeister Sören Link sagte bei der Unterzeichnung: „Die Vereine bilden das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft. Mit dem neuen Pakt für den Sport können wir Duisburgs Sportler im Breiten- wie im Leistungssport in vielen Bereichen so wirkungsvoll unterstützen, wie sie es verdient haben.“

Fünf Themenfelder bis 2026 bestellt

„Wir haben mit den Vertretern der Stadt konstruktiv und im Sinne des Sports verhandelt. Die Gespräche waren nicht immer einfach, denn es ging immer auch um Geld und um das, was in Duisburg machbar ist. Doch vor allem war der Austausch von dem Gedanken geprägt das Beste für den Sport und die Vereine gemeinsam zu erreichen“, sagten Susanne Hering und Uwe Busch unisono am Dienstag.

Themen der Vereinbarung sind die

  • Renovierung, der Erhalt und der Ausbau der Sport
  • Die Förderung des Leistungssports
  • Sportmarketing
  • Breitensportprogramme
  • Anerkennung des SSB Duisburg als Interessensvertretung des Sports in Duisburg.

Im Pakt vereinbart sind u.a. Investitionsmitte für die Erhaltung von Sportanlagen, die von 600.000 Euro auf eine Millionen Euro erhöht werden. Die Zuschüsse für Vereine mit eigenen und übergebenen Anlagen erhalten ab 2022 insgesamt 300.000 Euro mehr. Die Zuschüsse für die Renovierung von Kunstrasenplätzen werden von jetzt jährlich 300.000 Euro auf dann 600.000 Euro (in 2026) erhöht.

Stadt Duisburg fördert den Leistungssport

Festgeschrieben ist darüber hinaus, dass Interesse der Stadt internationale Sportveranstaltungen nach Duisburg zu holen. Der Sport soll zudem stärker in das Stadtmarketing einbezogen werden. Zudem beteiligt sich Duisburg mit 50.000 Euro am Leistungssportprogramm des Stadtsportbund. Im Bereich der Neusaurichtung des Bänderkonzepts wird die Verwaltung prüfen, ob das 33,3 Meter Becken am Schwimmstadion wiederhergestellt werden kann. Die Stadt darf dabei auf eine hochgradige Bundesförderung für das Wasserball-Leistungszentrum hoffen.

Konkrete Summen festgeschrieben

Bei der Unterzeichnung zeigten sich alle Vertreter hoch zufrieden mit dem Ergebnis. Karl-Heinz Dinter: „Wir hatten versprochen, dass wir den Pakt für den Sport rechtzeitig vor der Kommunalwahl verlängern. Das ist uns gelungen. Zudem hatten wir unseren Mitgliedsvereinen die Zusage gemacht, dass wir über konkrete Summen bei der Förderung sprechen wollen. Mit diesem Ansatz haben wir in der Verwaltung und der Politik offene Ohren gefunden. Wirklich alle waren interessiert, ein gutes und zukunftsorientiertes Ergebnis zu erreichen. Ich denke, das ist uns gelungen.“

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