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Tim Wagner und Katharina Wehr waren über 5.000 Meter nicht zu schlagen

18. Bunerts Lichterlauf mit speziellen Hygienekonzept am Samstag im Sportpark Duisburg

DUISBURG (19.09.2020). Tim Wagner aus Wuppertal und die Duisburgerin Katharina Wehr gewinnen den 18. Bunerts Lichterlauf. Am Samstagnachmittag setzte sich Tim Wagner mit einer Zeit von 15:23 Minuten gegen Dennis Breuer vom ASV Duisburg (16:13) und Max Podweski von TuSEM Essen (16:18) auf der fünf Kilometer langen Strecke entlang der Regattabahn im Sportpark Duisburg durch.

Bei den Frauen musste sich die ausdauerstärkste Duisburgerin Katharina Wehr mit einer Zeit von (17:26) vor der Konkurrenz durch die Düsseldorferin Melanie Linder (18:23) und Sina Böhne aus Remscheid (18:25) nicht fürchten. Bei spätsommerlichen Temperaturen kamen insgesamt 651 Läuferinnen und Läufer bei der 18. Auflage des Benefizrennens ins Ziel. Gemeldet hatten 777 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es war der erste Laufsport-Wettkampf seit der Corona-Pause im März. Der Erlös trägt dazu bei, die Beleuchtung durch die 180 Lampen entlang der Laufstrecke an der Regattabahn zu finanzieren.

Aus Sicht des veranstaltenden Stadtsportbunds, der gemeinsam mit Laufsport Bunert den Wettbewerb organisierte, stand in diesem Jahr nicht der finanzielle Gewinn im Mittelpunkt. „Wir haben Neuland betreten und zum ersten Mal unter Corona-Bedingungen ein Rennen angeboten. Wir haben viel gelernt und sind zugleich sehr zufrieden, wie gut und entspannt alles funktioniert hat. Mein Dank geht an die Läuferinnen und Läufer, die sich sehr diszipliniert gezeigt haben und alle Regeln des Hygienekonzepts eingehalten haben“, sagte Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbund Duisburg  

Statt der sonst üblichen fünf Wettbewerbe beschränkten sich die Organisatoren auf einen Lauf über 5000 Meter. Das Hygienekonzept sah weiterhin eine Maskenpflicht bis zum Start vor. Überdies schickte Starter Andreas Menz die Lichterlaufenden jeweils in Gruppen von acht bis zehn Personen im Minutentakt auf die Strecke. Der erste Start war um 16 Uhr. Die letzte Gruppe machte sich gegen 17:30 Uhr auf den Weg.

Die Läuferinnen und Läufer reagierten positiv auf die Regelung. Läufer Ansgar Weck sagte: „Es war gut, überhaupt wieder einen Wettkampf bestreiten zu können. In der kleinen Gruppe laufen zu können, war angenehm. Wir hatten alle das gleiche Tempo und konnten uns gegenseitig pushen.“ Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern spielte zugleich die Unterstützung der guten Idee eine Rolle. Die Duisburgerin Birgit Loch erklärte: „Mein erstes Interesse ist, dass ich für die Lichter laufe. Mein Startgeld trägt dazu bei, dass die 180 Lampen weiter leuchten.“

Trotz der guten Organisation gab es beim Aufbau eine Panne. Der Zielbogen mit der Werbeaufschrift von Erdinger Alkoholfrei platzte. Kurzerhand markierte das Zieltor des Rhein-Ruhr-Marathons das Ende der Laufstrecke.

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