Diese Webseite verwendet Cookies, um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren.

Rhythmische Sportgymnastik

Die Rhythmische Sportgymnastik ist eine Turnsportart, die aus der Wettkampfgymnastik mit und ohne Handgeräte entstanden ist. Sie ist insbesondere in Osteuropa sehr beliebt. Die ersten offiziellen Wettbewerbe in der Sportart fanden in der früheren Sowjetunion statt.

In der Rhythmischen Sportgymnastik gibt es fünf Handgeräte: Steil, Reifen, Ball, Keule und Band. Die Sportgymnasten zeigen bei einem Wettkampf vier Übungen, bei denen jeweils mit einem Handgerät geturnt wird.

„Es ist egal, welche Übungen in einem Programm vorkommen und in welcher Reihenfolge sie gezeigt werden. Die Schwierigkeitselemente können aus den Bereichen Sprung, Stand oder Pirouette stammen“ berichtet Annika Rejek. Die deutsche Meisterin aus Leverkusen betreut heute den Bereich „Rhythmische Sportgymnastik“ beim Rheinischen Turnerbund. Je schwieriger die gezeigten Übungen sind und je besser sie dargeboten werden, desto mehr Punkte erhält die Turnerin.“

Rhythmische Sportgymnastik wird auf einer 13 x 13 m großen Wettkampffläche durchgeführt. Ein dünner Teppichboden, der auf federndem Boden befestigt ist, ist für die Sportart ideal. Rhythmische Sportgymnastik ist eine reine Hallensportart. Auch die Höhe der Halle kann für Würfe entscheidend sein.

Eine Übung dauert 90 Sekunden. Sie wird von Musik begleitet. Eine bestimmte Musikrichtung ist dabei nicht vorgeschrieben. Gymnastikanzüge und Schläppchen gehören zur Grundausstattung der Sportgymnastinnen.

Beweglichkeit, Kondition, räumliches Vorstellungsvermögen, Rhythmusgefühl, eine gute Koordination des Körpers sowie ein gutes Gedächtnis gehören zu den Eigenschaften, die ein guter Rhythmischer Sportgymnast mitbringt.

„Rhythmische Sportgymnastik ist ein sehr ästhetischer Sport. Es ist schon spannend, wie Übungen mit den Geräten entwickelt werden können.“ beschreibt Rejek ihren Zugang zu dem Sport.

Im Rheinland ist die Rhythmische Sportgymnastik eher eine Randsportart. Rund 30 Turnerinnen verteilen sich auf sechs Vereine.

 

 

Zurück