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Trampolinspringen

Trampolinspringen ist eine Sportart, deren Wurzeln sich nicht mehr genau bestimmen lassen. Wichtige Impulse, insbesondere was die Trampoline anbelangt, stammen allerdings aus den USA. So stellte beispielsweise Larry Grisworld schon in den 1930er Jahren die ersten brauchbaren Trampoline her. Ab den 1950er Jahren erlebte das Trampolinspringen auch bei uns in Deutschland einen rasanten Aufschwung. Trampolinspringen ist ein Einzel- und Mannschaftssport, der dem Turnen zugerechnet wird.

Ein Trampolin besteht aus einem Metallrahmen, in den mittels zahlreicher Federn ein elastisches Sprungtuch eingespannt ist. Das Sprungtuch besteht meist aus Kunstfasern wie Polyamid oder Polypropylen. Der Metallrahmen befindet sich normalerweise auf einem Ständer; so wird für den für das Springen nötigen Dehnungsraum unter der Sprungfläche gesorgt.

Im Wettkampfbereich haben die Trampoline ein Netz aus vier bis sechs Millimeter breiten Nylonstreifen, die an bis zu 118 Stahlfedern befestigt sind. Die Sprungfläche ist rechteckig und doppelt so lang wie breit. Ihre Größe beträgt von 180 x 360 cm bis zu 215 x 430 cm.

Daneben gibt es aber auch Varianten wie beispielsweise aufblasbare Trampoline aus Kunststoff, die im Kindergartenbereich eingesetzt werden können.

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Trampolinspringen findet in der Regel in Hallen statt. „Es ist eigentlich egal, welchen Bodenbelag es dort gibt, Hauptsache, er ist rutschfest und bruchsicher,“ berichtet Ursula Weber von der Turnerschaft Buchholz. Um bei Stürzen Verletzungen zu vermeiden, ist der Boden rund um das Trampolin mit Matten ausgelegt.

Im Trainingsbereich können Trampolinspringer zwar T-Shirts und Sporthosen tragen; im Wettkampfbereich sind allerdings Gymnastikschuhe bzw. Stoppersocken und ein Ganzkörpertrikots empfehlenswert.

Für den Trainingsbereich gibt es verschiedene Hilfsmittel, mit denen Sprünge eingeübt werden können.

Im Wettkampf umfaßt eine Übung auf dem Trampolin 10 Sprünge, was 10 Tuchberührungen entspricht. Sie wird aus dem Anspringen mit dem ersten von einem Strecksprung abweichenden Sprung begonnen. Erlaubt sind Landungen auf beiden Füßen, im Sitzen (Sitzlandung), auf dem Rücken (Rückenlandung) oder auf dem Bauch (Bauchlandung). Der letzte Sprung einer Übung muß immer in den Stand geturnt werden. „Eine gute Übung zeichnet sich zum Einen durch eine sichere korrekte Ausführung und gestreckte Körperglieder aus, bewertet als Haltung, zum Anderen durch eine hohe Schwierigkeit. Übungen werden einzeln oder in einem Synchronwettkampf zu zweit auf nebeneinander stehenden Geräten geturnt,“ berichtet Weber.

Die Haltungsnoten werden von 5 Kampfrichtern bestimmt. Für 10 perfekte Sprünge kann man pro Kampfrichter 10 Punkte bekommen. Von diesen 10 Punkten werden die Haltungsabzüge subtrahiert. 

Beim wettkampfmäßigen Trampolinspringen gibt es Pflichtübungen und Kürübungen. Pflichtübungen sind 10-teilige Übungen mit vorgegebenen Elementen. Kürübungen werden aus 10 beliebigen und verschiedenen Sprungelementen kombiniert.

Beim Trampolinspringen gibt es Sitzsprünge, Hochsprünge, Bauchsprünge, Grätschen, Hocken und Salti.

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Gute Trampolinspringer sind eher drahtig, schlank, nicht zu groß und durchtrainiert, wie Weber berichtet. „Mich persönlich fasziniert das Fliegen und das Flugerlebnis.“

Momentan nehmen 12 Kinder bei der Turnerschaft beim Trampolinspringen teil, 9 Jungen und 3 Mädchen. „Sie sind zwischen 5 und 14 Jahre alt,“ erzählt Weber. Das Trampolinspringen weist bei dem Buchholzer Verein eine Besonderheit auf. Es dient dort als Vorbereitung auf das Kunst- und Turmspringen / Wasserspringen.

Die Turnerschaft Buchholz ist leider nicht mit einem eigenen Auftritt im Internet vertreten. Wer Kontakt zu ihr aufnehmen möchte, sei an dieser Stelle an die Broschüre „Sportvereine in Duisburg Ein Wegweiser durch die Angebote“ verwiesen. Sie ist kostenlos beim Stadtsportbund Duisburg, Bertaallee 8b, 47055 Duisburg erhältlich und enthält viele nützliche Anschriften.

Der Deutsche Turnerbund bietet auf seiner Internet-Seite (www.dtb-online.de) unter dem Menuepunkt "Sportarten" weitere Informationen zu der Sportart.

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