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Federfußball

Federfußball ist eine Sportart, die aus China stammt. Peter von Rüden ist ein Ingenieur, der aus Hagen stammt. Er lernte 1984 Federfußball auf einer Urlaubsreise kennen, verliebte sich in sie und brachte Federfußball daher auch prompt mit nach Hause. Er stellte Federfußball beim Deutschen Turnfest in Dortmund vor; 1999 wurde dann der Deutsche Federfußballbund DFFB in Hagen gegründet. Von Rüden ist Vorsitzender sowohl des deutschen wie auch des europäischen Sportfachverbandes. „Hagen ist ein Zentrum des Federfußballes“, wie Uwe Walter vom FFC Hagen berichtet. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Zorbas/Foto Federfussball 10.jpg

Federfußball ist eine Mannschaftssportart, bei der zwei Mannschaften versuchen, einen speziellen Federfußball mit dem Fuß in die gegnerische Spielhälfte zu spielen. So könnte man die Sportart kurz und knapp beschreiben.

Jede Mannschaft besteht aus drei Spielern. Eine Mannschaft erhält dann einen Punkt, wenn sie den Ball regelgerecht auf Boden in der gegnerischen Spielfeldhälfte spielt oder die gegnerische Mannschaft einen Fehler macht. Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten, einen Fehler zu begehen; einige dieser Möglichkeiten seien hier beispielhaft genannt. Der Aufschlag berührt das Netz. Es ist auch ein Fehler, wenn einer der Spieler das Netz berührt. Wird der Ball mehr als viermal innerhalb einer Mannschaft bzw. zweimal nacheinander von derselben Person gespielt, ist das ebenfalls ein Fehler. Die Spieler dürfen den Ball nicht mit der Hand und dem Arm berühren. Der Ball darf nicht den Boden und auch nicht ins Aus gehen.

Gewinner ist die Mannschaft, die zuerst zwei Sätze gewonnen hat. Wenn eine Mannschaft 21 Punkte erreicht hat, hat sie den Satz gewonnen. Punkten kann jede Mannschaft, unabhängig vom Aufschlagsrecht. Die Spielfeldseite wird zwischen jedem Satz gewechselt. Es gibt zwei Schiedsrichter, die das jeweilige Spiel leiten.tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Zorbas/Foto Federfussball 12.jpg

Das Federfußballfeld entspricht dem eines Badminton-Doppels. Das Spielfeld ist also 6,10 x 11,88 m groß. Das Spielfeld wird in der Mitte durch ein Netz geteilt. Bei den Männern liegt die Netzhöhe bei 1,60 m, bei den Frauen bei 1,50 m. 2 Meter vom Netz befinden sich die sogenannten Angriffslinien. Innerhalb dieser Angriffsfläche darf der Ball auch mit dem Kopf auf die andere Seite gespielt werden, wobei auch hier wieder bestimmte Regeln zu beachten sind.

Der Federfußball besteht aus einem Federteil und einem schwarzen Gummifuß. Der Federteil besteht aus vier halbierten und kreuzförmig zusammengeschnürten Gänsefedern, die in eine Halterung auf der Gummischeibe eingeklebt wurden. Der rund Gummifuß ist 4 cm im Durchmesser und 1,5 cm in der Höhe groß. Er besteht aus zwei Gummischeiben, die durch die Gummihalterung für die Federn zusammengehalten werden. Die obere Gummischeibe wird nur lose auf die untere gelegt und nur durch Karton- oder Zeitungspapier-Ringe von dieser getrennt. Der Federfußball ist 15 cm hoch. Mit rund 15 Gramm ist er extrem leicht.tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Zorbas/Foto Federfussball 4.jpg

Federfußball wird aus rein praktischen Gründen in der Halle gespielt. „Im Freien ist es doch etwas schwierig. Bei Wind fliegt der Ball doch sehr schnell weg,“ berichtet Walter. Ein besonderer Hallenboden ist nicht erforderlich. Gespielt wird in normalen Trikots, wie sie auch aus anderen Sportarten bekannt sind. Die Schuhe sind allerdings eine Besonderheit. Sie weisen eine extrem flache Sohle auf, so daß der Ball selbst dann noch gespielt werden kann, wenn er sich schon in Bodennähe befindet.

Der Deutsche Federfußballbund ist im Internet unter www.deutscher-federfussballbund.de vertreten. Dort sind auch das Regelwerk und die Wettkampfordnung einsehbar.

www.ffc-hagen.de lautet die Internetadresse des hier vorgestellten Vereins aus Hagen. Dort sind sehr viele Informationen über den Verein erhältlich.

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