Diese Webseite verwendet Cookies, um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren.

Softball

Softball ist die Frauen-Variante des Baseball. Zumindest bei uns in Deutschland. „Der organisierte Ligabetrieb ist ausschließlich den Frauen vorbehalten“, berichtet Elke Borgmann, Softball-Trainerin bei den Duisburg Dockers. „In anderen Ländern spielen auch Männer in den Softball-Ligen mit. In Duisburg sind wir die einzige Mannschaft, in der Softball gespielt wird.“

Da Baseball schon in einem anderen Text vorgestellt wird, soll hier nicht weiter auf die Regeln und Spielweise eingegangen werden. Einige Unterschiede gibt es dann aber doch. Der Werfer muß den Ball durch einen Unterhandwurf von unterhalb der Hüfte werden, wobei das Handgelenk nicht weiter vom Körper entfernt sein darf als der Ellbogen. „Die Wurftechnik ist schon sehr speziell und schwierig. Sie ist eine Wissenschaft für sich, “ betont Borgmann. Die Größe des Spielfeldes beträgt ungefähr 2/3 der Größe eines Baseballfeldes. Der Softball hat einen Durchmesser von 11,5 cm. Die Schläger sind etwas dünner und leichter. Die Schläger werden flaschenförmig nach dem Griff dicker und laufen dann gerade weiter. Einige kleinere Regeländerungen passen das Softball auf das kleinere Spielfeld an.

Softball ist vom Ansatz her eine Freiluftsportart, die bevorzugt im Sommer betrieben wird; im Winter wird allerdings in eine Halle ausgewichen. „Wir spielen dann in der Sporthalle auf der Landfermannstraße“, gibt Borgmann ein Beispiel. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Softball.jpg

Die Docker spielen derzeit in der Landesliga; das ist die dritte und unterste Liga bei uns in Nordrhein-Westfalen. Was nicht unbedingt an den spielerischen Qualitäten der Damen liegt. Die Ursachen sind eher im reinen Amateurstatus zu suchen. Familie, Arbeit bzw. Ausbildung und zunehmend andere Interessen lassen momentan einen Aufstieg in eine höhere Liga wenig sinnvoll erscheinen.

Aktuell gehören 16 Damen der Mannschaft an. „Ein wenig Nachwuchs können wir schon gebrauchen“, betont Borgmann.

Trikot, Handschuh, Helm und Schläger gehören zur Grundausrüstung eines jeden Spielers. Rund 200 € wird der Anfänger für eine billige Grundausrüstung auf den Tisch legen müssen. „Man wird das Geld aber nicht auf einmal aufbringen müssen“, beruhigt Borgmann dann aber auch wieder. „Die Spielerinnen müssen die Ausrüstung ja nicht sofort auf einmal kaufen. Da Softball nicht sehr bekannt ist, bieten wir interessierten Nachwuchsspielerinnen schon die Gelegenheit, Softball als Sportart erst einmal kennenzulernen. Wenn die Damen interessiert und talentiert sind, kann man die Ausrüstung ja peu-a-peu kaufen.“

Bei uns in Nordrhein-Westfalen nehmen rund 25 Mannschaften am Liga-Betrieb teil. Softball wird nicht nur in Duisburg, sondern auch beispielsweise in Ratingen, Krefeld, Bochum, Witten und Dortmund gespielt. Man kann also sagen, daß das Ruhrgebiet eines der Zentren des Softballs in Nordrhein-Westfalen ist.

„Softball ist eine schöne Mischung aus Einzelkämpfersportart und Mannschaftssport. Man muß viel Selbstbewußtsein haben, “ betont Borgmann. Frauen und Kinder gehören zur Zielgruppe beim Softball, zumindest in unseren Breitengraden. Ballgefühl, in Maßen Kondition und vor allem Konzentration sind Eigenschaften, die ein guter Softballspieler mitbringen sollte. „Angst vor fliegenden Bällen sollte man nicht haben. Das Fangen kann man schon lernen.“

Die Duisburg Dockers sind im Internet vertreten. Die Startseite ist unter www.duisburg-dockers.de aufrufbar. Dort gibt es auch einen Lehrfilm des Baseball/Softball Verbandes Nordrhein-Westfalen. Er vermittelt einen ersten Eindruck von der Sportart.

Der Baseball und Softball Verband Nordrhein – Westfalen www.bsvnrw.de bietet etwas versteckt auf seiner Serviceseite eine kleine Regelkunde. Deutschlandweite Informationen über den Baseball sind beim Deutschen Baseball und Softball Verband www.baseball-softball.de erhältlich.

Zurück