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Feldhandball

Feldhandball ist die Vorgängersportart des Hallenhandballs. Es gibt zwei Varianten: Großfeldhandball und Kleinfeldhandball. Heutzutage wird Großfeldhandball nur noch vereinzelt gespielt.

Großfeldhandball wird auf einem Sportplatz gespielt, der hinsichtlich der Größe einem Fußballplatz entspricht. Die Länge beträgt also 90–100 m, die Breite 55–65 m.

Gespielt wird mit zwei Mannschaften, die jeweils 11 Feldspieler (inklusive des 1 Auswechselspielers) und 2 Torleute aufbieten, die jederzeit fliegend eingewechselt werden können. Auf dem Feld stehen jeweils nur 10 Feldspieler sowie der Torwart. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Fotothek_df_roe-neg_0006528_017_Handballspieler_bei_einem_Spiel_auf_dem_Feld.jpg

Das Tor ist 7,32 m × 2,44 m groß. Es entspricht – hinsichtlich seiner Abmessungen - also einem Fußballtor. Der Torraum wird geschaffen, indem vor dem Tor in 13 m Abstand von der Mitte des Tores (Torlinie) ein Halbkreis gezogen wird. Dieser darf nur vom eigenen Torwart betreten werden. Die Freiwurflinie befindet sich mit 6 m Abstand parallel zum Wurfkreis in 19 m Abstand zum Tor. Ferner gibt es einen 14 m von der Tormitte entfernten kurzen Strich, der die Wurfmarke für einen Strafwurf (14 m) darstellt.

Das Spielfeld wird durch zwei zu den Torlinien parallelen Linien, je 35 m vor dem Tor, in n drei Spielfeldabschnitte (zwei Torraumabschnitte und einen Mittelabschnitt) eingeteilt. Die Markierung der Spielfeldabschnitte erfolgt mit einer Linie und mit 8 Fahnen an den Seitenlinien.

Der Feldhandball kennt Zeitstrafen. Sie betragen 5 oder 10 Minuten. Es gibt keine roten oder gelben Karten, aber einen Ausschluss (der Ausgeschlossene darf nicht ersetzt werden) und eine Disqualifikation (der Disqualifizierte darf ersetzt werden).

Der wohl wichtigste Unterschied zum Hallenhandball betrifft die Prellregelung beim Ballführen. Im Gegensatz zur Halle darf der Ball zwischen dem Prellen gefangen werden und anschließend wieder weiter geprellt werden.

Entgegen der Halle gibt es auch Eckball, nämlich dann, wenn der Ball vom Torwart über die eigene Torauslinie befördert wird. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Fotothek_df_roe-neg_0006528_022_Handballspieler_bei_einem_Spiel_auf_dem_Feld.jpg

Die beiden Torraum-Spielfelddrittel dürfen nur mit höchstens 6 Spielern einer Mannschaft (Torwart nicht mitgerechnet) betreten werden. Ansonsten erhält die gegnerische Mannschaft einen Freiwurf. Hier gilt die Abseitsregel.

Beim Schiedsrichterball wird der Ball nicht hoch in die Luft geworfen, sondern fest auf dem Boden aufgeprellt. Alle Spieler müssen mindestens 6 m vom Schiedsrichter entfernt sein.

Das Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet. Unterstützt wird er von zwei Torrichtern, die auch das Einhalten der Abseitsregel kontrollieren.

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