Diese Webseite verwendet Cookies, um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren.

Korbball

Korbball ist eine Sportart, die aus den USA zu uns gekommen ist. Es handelt sich dabei um einen Mannschaftssport, der vor allem von Frauen gespielt wird.

Beim Korbball besteht eine Mannschaft auf 5 Spielern; 3 Auswechselspieler kommen hinzu. Wird Korbball wettkampfmäßig - etwa bei Meisterschaften - gespielt, besteht diese Mannschaft nur aus Frauen; im Freizeitbereich, etwa beim Deutschen Turnfest, können auch gemischte Mannschaften mit Männern und Frauen antreten. Ein Korbballspieler ist der Korbhüter, darf aber auch im Angriff mitspielen - eine Position, die an die Torhüter im Handball oder Fußball erinnert.

Was Regeln und Spielweise anbelangt, hat Korbball starke Ähnlichkeit mit Basketball und Handball. Ziel ist es, den Ball so oft wie möglich in den gegnerischen Korb zu werfen und möglichst wenig Gegentreffer zu erhalten. Sieger ist das Team, das die meisten Treffer erzielt hat. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Zorbas/Korbball6.JPG

Korbball ist eine Hallensportart, die gut für Turnhallen geeignet ist. Das Spielfeld ist 15 x 30 m groß. An den beiden gegenüberliegenden kürzeren Seiten befindet sich der freistehende Korb, der auf einer 2,50 m hohen Stange sieht. Der Korb ist wie ein Basketball-Korb aufgebaut. Sein Innendurchmesser beträgt 55 cm. Um den Korb herum gibt es einen Halbkreis, den nur der Korbhüter betreten darf. Dieser Kreis befindet sich im Abstand von 3 m um den Korb.

Der Ball hat etwa die Größe eines Herren-Handballs, hat also einen Umfang von 56 bis 60 cm und ein Gewicht von 400 - 500 g. Eine besondere Bekleidung ist nicht erforderlich; normale Sportbekleidung und Turnschuhe reichen aus. Die Spielzeit beträgt beim Turnfest 2 x 15 Minuten mit einer kurzen Pause dazwischen.

Wer Korbball einmal selbst kennenlernen möchte, kann dies beim MTV Krefeld tun. Dort treffen sich jeweils 14 Spieler und Spielerinnen in der Korbball-Abteilung zum Spielen und Trainieren. "Wir sind die einzige Korbball-Mannschaft im Rheinischen Turnerbund," wie Alexandra Kooker berichtet. Sie ist Korbball-Abteilungsleiterin beim MTV.

"Korbball ist ein schneller Sport, aber fair und nicht so körperbetont wie Basketball oder Handball," beschreibt sie die Sportart. "Man muß den Ball schon sehr schnell abspielen." Im Gegensatz zum Basketball darf nämlich nur einmal gedribbelt werden. Dann muß ein Abspiel erfolgen. Wendigkeit, Paßsicherheit und Ballsicherheit ("Man muß schon werfen und fangen können.") sind nach ihren Worten Eigenschaften, die man mitbringen sollte. Und wie sieht es mit der Körpergröße aus? "Es ist schon praktischer, wenn man größer ist," meint Kooker. "Eine bestimmte Körpergröße, die unbedingt erforderlich ist, gibt es aber nicht."

In Niedersachsen und Bayern gibt es einen Ligabetrieb im Korbball. Von einer Teilnahme an einem regulären Spielbetrieb ist der MTV aber weit entfernt. Was nicht nur daran liegt, daß man so ziemlich konkurrenzlos im Rheinland ist. "Es kommen leider nur 4 bis 5 Mädchen regelmäßig zum Training. Wir wären also im Zweifelsfall gar nicht in der Lage, eine eigene Mannschaft zusammenzustellen," bedauert Kooker. Die Alternative: "Wir fahren einmal im Jahr zu Hobby-Turnieren."

Unter www.mtv-krefeld.de kann man den Krefelder Verein im Internet kennenlernen.

Zurück