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Gateball

Gateball heißt eine Sportart, die aus Japan stammt. Sie ist inzwischen auch bei uns in Deutschland angekommen.

Gateball kann sowohl im Freien als auch in der Halle gespielt werden. Das rechteckige Spielfeld ist 20 – 25 m lang und 15 – 20 m breit. Auf dem Feld gibt es drei Tore und einen  Zielpfosten, die von Kunststoffbällen in einer vorgegebenen Reihenfolge angespielt werden müssen. Geschlagen wird der Ball mit einem Holzhammer; es gibt inzwischen aber auch Schläger, die aus Metall (Stange) und Plastik (Schlagteil) bestehen. Jedes durchlaufene Tor zählt einen Punkt, das Erreichen des Ziels zwei Punkte. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Zorbas/Gateball-Spieler.jpg

Es spielen jeweils zwei Mannschaften mit jeweils fünf Mitgliedern gegeneinander. Jeder Spieler spielt dabei seinen eigenen mit einer Nummer versehenen Ball. Die Bälle sind je nach Teamzugehörigkeit rot oder weiß gefärbt: Die roten Bälle tragen die ungeraden Nummern 1, 3, 5, 7 und 9; und die weißen Bälle tragen die geraden Nummern 2, 4, 6, 8 und 10. Es wird abwechselnd geschlagen. Gewonnen hat die Mannschaft, die in der Spielzeit von 30 Minuten die höchste Punktzahl erreicht. Was nicht immer ganz einfach. Je nach Können haben die Spieler die Möglichkeit, sich gegenseitig zu behindern.

Eine besondere Ausrüstung ist für das Gateball-Spiel nicht erforderlich, wie Annemarie Arendt vom Garather Sportverein 1966 erzählt. Normale, bequeme Alltagskleidung reicht. Auch besondere Fähigkeiten sind nach ihren Worten nicht erforderlich. „Das taktische und zielsichere Spielen, das den guten Gateball-Spieler ausmacht, lernt man im Training. Man kann Gateball in jedem Alter spielen.“

Sie sei über das Internet-Wörterbuch Wikipdia zum Gateball gekommen und sofort interessiert gewesen. „Im Internet habe ich auch die Wolfsburger Mannschaft entdeckt. Bei einer Seniorenmesse lernte ich die Spieler dann persönlich kennen. Eine Dame aus Wolfsburg gab mir die Adresse von Keiichi Imagawa. Er war damals der Generaldirektor der Welt-Gateball-Union.“ Arendt nahm Kontakt zu ihm auf. Und zu ihrer eigenen Überraschung unterstützt der Japaner sie auch, beispielsweise mit zehn Schlägern und Bällen. So konnte Arendt eine kleine Mannschaft in dem Verein aus dem Düsseldorfer Süden aufbauen. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Zorbas/Gateball-Bild.jpg

„Wir sind rund 10 Spieler, hauptsächlich ältere Damen im Alter von 45 bis 85 Jahren.“ Zufall? „Wir würden uns auch über jüngere Spieler freuen. Gateball ist ein reiner Hobbysport. Der Spaß an der Freude steht im Vordergrund. Meines Wissens nach sind wir die einzige Mannschaft weit und breit, die Gateball anbietet.“ In dieser Situation nach Turnieren oder gar Meisterschaften zu fragen, verbietet sich wohl von selbst.

Das gesellige Beisammensein ist sicherlich ein Grund, Gateball zu spielen. Doch Arendt weiß noch einen anderen Grund: „Es ist schwierig, die Kugel zu treffen. Sie macht, was sie will.“

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