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Footvolley

Footvolley ist als Sportart in den 1950er Jahren in Brasilien entstanden. Inzwischen ist sie auch bei uns in Deutschland angekommen.

Die Regeln des Footvolley basieren auf denen des Beachvolleyballs. Zwei Mannschaften mit jeweils zwei Spielern stehen sich auf einem Beachvolleyball-Feld (16 m x 8 m; 8 m x 8 m pro Feld) gegenüber, das durch ein 2,20 m hohes Netz geteilt ist. Der Untergrund sollte mit feinem Quarzsand (0,1-0,7 mm Körnung) gefüllt sein, frei von Steinen und eine Mindesthöhe von 35 cm haben. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Footvolley2.jpeg

Ziel des Spiels ist es, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu bringen und zu verhindern, daß er in der eigenen Spielfeldhälfte zu Boden fällt. Der Ball darf nicht mit den Armen oder Händen berührt werden. Man bringt den Ball ins Spiel, indem ein Spieler ihn von einem Sandhügel über das Netz hebt. Spätestens mit dem dritten Kontakt muß der Ball über das Netz gespielt werden, ohne dieses zu berühren. Wenn dies nicht gelingt, erhält der Gegner einen Punkt. Es werden zwei Gewinnsätze gespielt. Für einen Satzgewinn sind 18 Punkte mit mindestens zwei Punkten Vorsprung nötig, die nach dem Rally-Point-System gezählt. Ein Satz ist auf maximal 21 Punkte begrenzt. Die Spieldauer ist zwar nicht vorgegeben, faktisch aber überschaubar.

„In fast allen Ländern wird Footvolley mit einem speziellen Footvolley Ball gespielt. Der Ball sollte nicht bis zum vollen Anschlag aufgepumpt und leicht einzudrücken sein,“ berichtet Dennis Bessel vom S. C. Bayer 05 Uerdingen.

Der Ball darf mit allen Körperteilen gespielt werden – außer den Händen und Armen natürlich. Normale Sportbekleidung ohne Schuhe ist hier angesagt.

Ballgefühl, Reaktionsschnelligkeit, Gelenkigkeit bis hin zur Akrobatik, Körperbeherrschung, ein Auge für die Situation, das eher explosionsartige Freisetzen der Energie sind Eigenschaften, die ein guter Spieler mitbringen sollte. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Footvolley.jpeg

Footvolley ist ein körperloses Spiel, bei dem die Spieler nicht Zweikämpfe mit dem Gegner zu bestehen haben, wie Bessel betont. Die Verletzungsgefahr sei daher eher gering.

Die Mannschaft im Krefelder Stadtteil Uerdingen gibt es seit rund 10 Jahren. Ihr gehören derzeit rund 10 Leute an. „Wir sind damit auch erst am Anfang. Immerhin sind wird aber die einzige Truppe am Niederrhein, die Footvolley spielt,“ berichtet Bessel.

„Beim Fußball läuft man dem Ball hinterher. Hier kommt der Ball zu mir und ich muß was mit ihm machen. Footvolley erfordert den ganzen Körpereinsatz. Der Sport sieht so einfach aus, ist aber sehr trainingsintensiv,“ beschreibt Bessel, was ihn an diesem Ballsport so fasziniert.

www.scbayer05.de bzw. www.foot-volley.de heißen die Internet-Adressen, die man ansteuern kann, wenn man weitere Informationen über die Sportarten haben möchte.

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