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Inline-Hockey

Inline-Hockey sieht auf den ersten Blick wie eine Sommer-Variante des Eishockeys aus, ist inzwischen aber eine eigenständige Sportart. Inline-Hockey stammt ursprünglich aus den USA, ist inzwischen aber auch bei uns heimisch geworden.

Die Wurzeln der Sportart liegen sowohl im Eishockey (dort war Inline-Hockey lange Zeit tatsächlich die Sommervariante der Wintersportart), aber auch im Hockeysport. Von daher haben sich beim Inline-Hockey zwei Spielvarianten herausgebildet. Inline-Hockey kann sowohl mit einem Puck wie auch mit einem Ball gespielt werden. „Wir in Düsseldorf sind aus der Eishockey-Variante hervorgegangen. Wir spielen daher mit einem Puck,“ berichtet Dirk Schulz von den DEG Rhein Rollers aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Die Spielzeit beträgt 2 x 25 Minuten. Das Spielfeld hat eine Fläche von 60 x 30 m. Dies entspricht der Fläche eines Eishockeyfeldes. Die Spielfläche ist aber nur in 2 Spielhälften unterteilt. Im Gegensatz zum Eishockey stehen aber nur je 4 Feldspieler und 1 Torhüter auf dem Platz. Es gibt mindestens 1 Feldspieler + 1 Torhüter zum Wechseln. Im normalen Spielbetrieb wird das Spielfeld durch Bande begrenzt. „Im Schulsport sind aber auch Linien auf dem Boden möglich,“ wie Schulz betont. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Inlinehockey.jpg

Die Spielstätten der Sportart sind Dreifachturnhallen mit normalen Flächenschwingböden, in den Sommermonaten Eisflächen ohne Eis und Außenanlagen mit Beton- oder Feinasphaltflächen. „Wichtig dabei ist, daß der Boden eben ist und so ein gutes Rollen ermöglicht,“ betont Schulz. „Wie heißt es so schön? Es muß ein behindertensporttauglicher Boden sein. Wo man mit Rollstühlen fahren kann, geht es auch mit Inlineskatern.“

Inline-Skates, Eishockey-Schläger, ein Helm mit Visier, Handschuhe, Ellbogenschutz, Schienbeinschutz, Tiefschutz, Trikot und Hose gehören zur Ausstattung eines Spielers. „Ein Brustschutz ist nicht erforderlich,“ berichtet Schulz. „Als Spieler sieht man schlanker aus als beim Eishockey.“

Die Spielregeln sind ähnlich wie beim Eishockey. „Bodychecks sind beim Inline-Hockey allerdings nicht erlaubt. Dafür landet man auf der Strafbank,“ betont Schulz.

Gleichgewichtssinn, Konditionsstärke, Teamfähigkeit, räumliches Denken, eine gute Hand-Augen-Koordination, Beweglichkeit der Hände, Laufstärke, Durchsetzungsfähigkeit, technische Fähigkeiten und taktisches Verständnis machen den guten Inline-Hockey-Spieler aus.

„Inline-Hockey ist schnell, dynamisch und spannend. Es gibt viele Torchancen.“

Wer nähere Informationen zu der Sportart sucht, kann die Internetseite der Rhein Rollers (www.degrheinrollers.de) ansteuern.

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