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Longaméta

Longaméta heißt eine ungarische Ballsportart, die aus Ungarn stammt. Sie ähnelt doch irgendwie dem deutschen Schlagballspiel oder dem rumänischen Oina.

Die Spieler benutzen einen kleinen Ball und einen ca. 60 cm langen, am unteren Ende abgeflachten Schlagholz. Das rechteckige Feld ist 20 m breit und je nach Anzahl der Spieler bis zu 80 m lang. Ähnlich wie beim deutschen Schlagball müssen die Spieler von der vorderen zur hinteren Grundlinie und wieder zurück laufen, um Punkte zu erzielen, während die gegnerische Mannschaft versucht, den Läufer abzuwerfen. Sind mehrere Läufer zugleich unterwegs, genügt es, einen davon abzuwerfen, um einen Punktgewinn zu verhindern.

Beim Longamèta gibt es eine Besonderheit. Nur die drei vor Beginn benannten Jäger einer jeden Mannschaft dürfen den Gegner abwerfen. Ihre Mannschaftskameraden dürfen ihnen lediglich den Ball zuspielen.

Ein Match ist beendet, wenn eine Partei die zuvor vereinbarte Punktzahl erzielt hat. Ob eine bestimmte Spielzeit erforderlich ist, sei einmal dahingestellt.

„Pferdesportarten sind bei uns in Ungarn wesentlich verbreiteter als Ballsportarten,“ berichtet Sandor Köver von der deutsch-ungarischen Gesellschaft in Düsseldorf. „Ich stamme zwar selbst auch aus Ungarn, lebe aber schon seit 20 Jahren in Düsseldorf. In Ungarn ist Longaméta eine absolute Randsportart.“ Dementsprechend kann Köver auch niemanden bei uns in Deutschland benennen, der nähere Auskünfte zu Longaméta geben könnte.

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