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Racketlon

Racketlon ist eine Turniersportart, die aus den vier Disziplinen Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis besteht. Der Ursprung der Sportart liegt in Skandinavien. Anfang der 1990er Jahre wurde in Finnland und Schweden parallel begonnen, Wettkämpfe auszutragen. Die heute übliche Reihenfolge Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis wurde gewählt, weil es mit dem kleinsten Schläger beginnt und dem größten aufhört. „Diese Reihenfolge ist schon sinnvoll,“ berichtet Robert Szymczak vom Moerser Racketlon Verein. „Die Schläger sind unterschiedlich groß. Würde man die Schläger in unterschiedlicher Reihenfolge spielen, hätte man als Spieler schon Probleme mit der Koordination.“

Tischtennis, Tennis, Squash und Badminton können hier als Sportarten als bekannt vorausgesetzt werden. Sie brauchen daher hier nicht in aller Ausführlichkeit vorgestellt zu werden. Auf ein paar Besonderheiten soll hier aber schon eingegangen werden.

Es treten jeweils dieselben Spieler (Einzel oder Doppel) in allen vier Disziplinen gegeneinander an. Für die Einzeldisziplinen Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis gelten grundsätzlich die Regeln der jeweiligen Sportart. Es wird vom kleinsten zum größten Schläger gespielt.

Es gibt 4 Sätze bis 21 Punkte – je ein Satz im Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. Bei 20:20 wird der Satz so lange verlängert, bis zwei Punkte Unterschied bestehen.

Jeder Punkt zählt, egal welcher Spieler aufschlägt. Der Spieler, der aufschlägt, ist verpflichtet, vor seinem Aufschlag den aktuellen Punktestand auszusprechen (in einer Lautstärke, die der Gegner verstehen kann). Sieger ist der Spieler, der nach den vier gespielten Sätzen insgesamt am meisten Punkte gesammelt hat. Es kann also auch ein Spieler als Sieger vom Platz gehen, wenn er drei Sätze verloren hat. Das Match wird abgebrochen, sobald der Sieger uneinholbar in Führung liegt und die restlichen Punkte keine Bedeutung mehr haben.

Wenn die Gesamtpunkteanzahl der Spieler nach den vier Sätzen unentschieden ist, wird ein einziger Entscheidungspunkt im Tennis gespielt. Das Los entscheidet über das Service, im Tennis gibt es keinen zweiten Aufschlag.

Einmal vor dem gesamten Match wird gelost. Der Sieger entscheidet, ob er im Tischtennis und Squash oder im Badminton und Tennis servieren möchte

Wenn der erste Spieler elf Punkte erreicht hat, werden die Seiten gewechselt und eine Pause von 30 Sekunden gemacht. Die Ausnahme ist Squash – ein Spieler darf, wenn der erste Spieler elf Punkte hat, eine Pause verlangen.

Der Servierer hat immer zwei Aufschläge in Folge. Er beginnt immer von rechts nach links und schlägt beim zweiten Aufschlag von links nach rechts.

„Der ideale Racketlon-Spieler beherrscht alle vier Sportarten,“ betont Szymczak. Er ist sportlich, konditionsstark, wendig, antrittsschnell und reaktionsstark. „Was ich kann, gewinne ich. Was ich nicht kann, kann ich auch entspannt angehen. Es zählt das Gesamtkonzept.“

Szymczak beschreibt Racketlon als eine „abwechslungsreiche Sportart. Es ist eine neue Sportart, bei der man schnell erfolgreich sein kann. Mir machen alle 4 Sportarten Spaß. Ich hatte vorher Tischtennis gespielt. Wenn man in einer Sportart immer nur erfolgreich ist, wird es auf Dauer langweilig.“

Wer sich für Racketlon interessiert, kann unter www.moerser-racketlon.de weitere Informationen erhalten.

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