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Einradhockey

Wann und wo genau Einradhockey entstanden ist, läßt sich nicht mehr genau sagen. Nach Deutschland gekommen ist es in den 1970er Jahren. Takatumi Ogasawara brachte es aus seiner japanischen Heimat zu uns.

Zwei Mannschaften spielen gegeneinander, in jeder gibt es vier Feldspieler und einen Torwart, der jedoch keine besonderen Rechte hat. Er darf jederzeit gewechselt werden. „Der Spieler, der gerade hinten spielt, ist Torhüter,“ berichtet Dirk Zoltberger, Übungsleiter beim Baukauer TC aus Herne. In den Mannschaften dürfen Spieler und Spielerinnen jeden Geschlechts und Alters zusammen spielen.

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Es wird mit Eishockeyschlägern und einem Tennisball oder Straßenhockeyball auf Eishockeytore gespielt. Das Spielfeld ist von einer Bande umgeben. Ein Spiel dauert 2×20 Minuten. Körperkontakt ist untersagt und deshalb ist keine besondere Schutzausrüstung nötig. Dennoch verwenden viele Spieler einfache Handschuhe mit offenen Fingerkappen, um die Handflächen, die den Schläger greifen, zu schützen. Manche Spieler verwenden auch Knieschützer, wobei weiche Knieschützer aus dem Volleyball und nicht harte, etwa aus Skateausrüstung, verwendet werden. Zugelassen sind Einräder mit Radgrößen bis 24 Zoll. Eine bestimmte Größe des Spielfeldes ist nicht vorgegeben, wie Zoltberger betont: „Eine große Sporthalle reicht.“

Beim Einradhockey gibt es drei Arten von Fouls, nämlich das Sub (dabei wird der Schläger unter das Rad des Gegners gehalten), das Sib = Schläger in den Speichen des Gegners und die Behinderung. „So komplizierte Regeln wie beispielsweise das Abseits gibt es nicht,“ berichtet Zoltberger.

Gleichgewichtssinn, Spielübersicht, Geschwindigkeit, Reflexe, Kraft beim Schlagen und Antritt sowie Teamfähigkeit sind Eigenschaften, die ein guter Spieler aufweist. Eine besondere Gelenkigkeit oder besonders kräftige Beinmuskulatur sind nicht erforderlich. „Es ist ein schneller Sport,“ berichtet Zoltberger. „Alle Generationen spielen zusammen. Wo kann schon ein 7jähriger mit einem 60jährigen zusammen in einer Mannschaft spielen?“

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Rund 60 Leute sind beim BTC in sechs Mannschaften organisiert. „Wir sind damit eine der größten Einradhockey-Mannschaften der Welt,“ erzählt Zoltberger. Der älteste aktive ist 54 Jahre alt. Wer nähere Informationen zum Verein und / oder die Sportart sucht, kann sie im Internet unter www.btc-hernde.de oder www.einradhockeyliga.de erhalten.

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