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Basketball

Basketball ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften ersuchen, den Spielball n die beiden in einer Höhe von 3,05 Metern an den gegenüberliegenden Schmalseiten des Spielfelds angebrachten Körbe zu werfen. Eine Mannschaft besteht dabei aus fünf Feldspielern und bis zu sieben Auswechselspielern. Jeder Treffer in den Korb aus dem Spiel heraus zählt je nach Entfernung zwei oder drei Punkte. Ein getroffener Freiwurf zählt einen Punkt. Es gewinnt die Mannschaft mit der höheren Punktzahl.

„Basketball kann im Freizeitbereich war im Prinzip überall gespielt werden. Wenn es aber halbwegs professionell sein soll, wird Basketball in der Halle gespielt,“ berichtet Udo Joosten. Er spielt nicht nur seit rund 40 Jahren selbst Basketball. Er ist auch bei der Basketball-Gemeinschaft Duisburg-West aktiv und Leiter der Fachschaft Basketball beim Stadtsportbund Duisburg. „Der Hallenboden sollte schon aus federndem Holz bestehen.“

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Basketball wurde im Jahr 1891 vom kanadischen Trainer James Naismith als Hallensport erfunden. Heute ist der Basketballsport insbesondere in den USA, China und Südeuropa sehr beliebt.

Der aktuelle Basketball besteht aus synthetischem Material oder Leder sowie Nylon-Fäden. Der Spielball hat dabei einen Umfang von 749 bis 780 Millimeter und ein Gewicht von 567 bis 650 Gramm.

Die Spieler tragen in der Regel normale Sportbekleidung und Sportschuhe. „Um Verletzungsgefahren gerade beim Springen zu vermeiden, sollte man schon höhere Schuhe tragen,“ betont Joosten.

Das Ziel des Spiels besteht darin, den Ball dribbelnd (den Ball auf den Boden tippen) oder per Passspiel in die gegnerische Spielhälfte zu bewegen und dort in den gegnerischen Korb zu werfen. Der Basketball muss von oben in den Korb fallen. Dabei kann der Ball auch über das Brett gespielt werden. Ein erfolgreicher Korbwurf, Korbleger oder Dunking wird im Normalfall mit zwei Punkten gewertet. Ein Korbwurf von jenseits der Drei-Punkte-Linie zählt drei Punkte, ein Freiwurf einen Punkt.

Basketballspiele werden immer auf einem rechteckigen Spielfeld mit einer harten Oberfläche ausgetragen. Die Abmessung des Spielfeldes beträgt 28 Meter mal 15 Meter betragen. Es wird durch verschiedene Kreise, Linien und Zonen, die eine eigene Funktion besitzen, unterteilt.

Die Seitenauslinien und die Endlinien ("Grundlinie" genannt) begrenzen das Spielfeld. Wenn der Ball eine dieser Linien oder den Bereich außerhalb dieser Linien berührt, ist er aus. Das gilt auch, wenn der Spieler, der den Ball hält oder nur berührt, die Linie oder den Bereich außerhalb mit irgendeinem Körperteil berührt.

Die Mittellinie teilt das Spielfeld in zwei gleich große Hälften. Wenn die Mannschaft in Ballbesitz bei ihrem Angriff den Ball in die Angriffshälfte, das sogenannte "Vorfeld", gebracht hat, wird die Mittellinie wie eine Auslinie behandelt (siehe "Rückspiel").

Um den Mittelpunkt der Mittellinie ist mit einem Radius von 1,80 Metern der Mittelkreis eingezeichnet. Zu Beginn eines Spieles wird hier der Sprungballs durchgeführt.

Unter den Körben ist ein Rechteck, die sogenannte "Zone", eingezeichnet. Die Zone ist u. a. dafür wichtig, daß sich Spieler der angreifenden Mannschaft nicht länger als 3 Sekunden ununterbrochen darin aufhalten dürfen.

An dieses Rechteck schließt ein Halbkreis an, der zusammen mit seiner Linie zur Zone, der sogenannten "Freiwurflinie", für die Ausführung von Freiwürfen gedacht ist.

Die sogenannte "Dreipunkte-Linie", die einen großen Halbkreis (Radius vom Korb: 6,75 m) mit abgeflachten Seiten außerhalb der Zone bildet, kennzeichnet die Distanz, aus der ein erfolgreicher Wurf auf den Korb mit drei Punkten bewertet wird.

Der No-Charging-Halbkreis unter dem Korb markiert einen Bereich, in dem Fouls der Kategorie Rempeln/Stoßen durch einen angreifenden Spieler nicht geahndet werden.

Ein Spiel wird grundsätzlich von zwei Schiedsrichtern geleitet. Die Schiedsrichter sind gleichberechtigt und haben nur unterschiedliche Beobachtungsbereiche und Verantwortungen, die aber permanent wechseln. Maßgeblich ist hierbei die Position des Balls auf dem Spielfeld. Bei der Zwei-Schiedsrichter-Technik ist ein Unparteiischer vorderer Schiedsrichter. Seine Position ist hinter der Grundlinie der verteidigenden Mannschaft. Sein Kollege nimmt als folgender Schiedsrichter eine Position hinter dem Angriff etwa drei Meter vom Ball entfernt ein, wobei er sich im Bereich von der linken Auslinie bis etwa zur Spielfeldmitte aufhalten muss.

Außer den Schiedsrichtern gibt es noch ein Kampfgericht am so genannten Anschreibetisch. Hier sitzen Zeitnehmer (bei jedem Pfiff wird die Zeit gestoppt), 24-Sekunden Zeitnehmer (man hat nur 24 Sekunden für einen Angriff) und Anschreiber (alle Punkte und Fouls werden protokolliert).

Ein Basketballspiel besteht regulär aus Vierteln. Steht es am Ende des vierten Viertels unentschieden, gibt es Verlängerungen zu je fünf Minuten, bis eine Mannschaft als Sieger feststeht.

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Für einen erfolgreichen Wurf werden im Normalfall zwei Punkte berechnet. Ein Wurf, bei dem sich der werfende Spieler hinter der so genannten Drei-Punkte-Linie befindet, bringt seiner Mannschaft drei Punkte. Die Drei-Punkte-Linie ist 6,75 Meter vom Mittelpunkt des Korbes entfernt.

Bei einem Foul während eines Korbwurfversuches bekommt der gefoulte Spieler die gleiche Anzahl an Freiwürfen, wie Punkte mit einem erfolgreichen Wurf möglich gewesen wären. Der Freiwurf erfolgt von der Freiwurflinie aus, die in 5,80 Meter Entfernung parallel zur Endlinie verläuft. Ein erfolgreicher Freiwurf zählt immer einen Punkt.

Jedes Spiel beginnt mit einem Sprungball, um so den ersten Ballbesitz zu entscheiden. Dabei wirft einer der Schiedsrichter den Spielball im Mittelkreis zwischen zwei gegnerischen Spielern in die Höhe. Die Spieler versuchen anschließend den fallenden Ball einem Mitspieler zuzuspielen. In den nachfolgenden Vierteln wechselt der Ballbesitz und wird mit einem Richtungspfeil am Kampfgericht angezeigt.

Auf die verschiedenen Arten von Fouls soll hier nicht weiter eingegangen, sondern auf die Fachliteratur verwiesen werden.

Werden sie geahndet, handelt es sich um persönliche Strafen. An der Anzahl der Spieler auf dem Feld ändert sich nichts. Grundsätzlich führt ein Foul beim erfolglosen Korbversuch je nach Position des Gefoulten zu zwei oder drei Freiwürfen. Ein Foul ohne Korbversuch führt grundsätzlich nicht zu Freiwürfen. Ausnahme: Ab dem 5. Mannschaftsfoul (alle persönlichen und technischen Fouls aller Spieler eines Teams pro Viertel, Foulgrenze) gibt es pro Verteidiger-Foul grundsätzlich zwei Freiwürfe.

Jeder Angriff darf maximal 24 Sekunden dauern, die auf einer Wurfuhr heruntergezählt werden. Die Zeit wird dabei neu gestartet, wenn der Schiedsrichter „absichtliches Spielen des Balles mit dem Fuß“ pfeift. Außerdem startet die Zeit nach jeder Ringberührung des Balles von neuem.

Bekommt eine Mannschaft den Ball oder gab es einen Einwurf, so muß sie innerhalb von acht (bei 24 Sekunden) Sekunden den Ball in die gegnerische Hälfte bringen. Gelingt ihr das nicht, gibt es einen Einwurf für den Gegner an der Mittellinie.

Während eines Angriffs dürfen sich die Spieler der angreifenden Mannschaft nicht länger als drei Sekunden ununterbrochen in der gegnerischen Zone (im Freiwurfraum) aufhalten, und zwar unabhängig davon, ob der jeweilige Spieler im Ballbesitz ist oder nicht. Hier ist aber anzumerken, daß kein Schiedsrichter die drei Sekunden mit der Uhr stoppt.

Ein Spieler darf beim Einwurf den Ball nur maximal fünf Sekunden festhalten, bis er den Einwurf ausführt. Im Spiel muss er nach fünf Sekunden einen Korbwurf machen, anfangen zu dribbeln oder den Ball abgeben, wenn er nah bewacht wird. Sollte eine dieser Regeln verletzt werden, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball durch Einwurf an der nächstgelegenen Auslinie.

Auf Aus wird entschieden, wenn Ball oder ballführender Spieler auf oder außerhalb der Auslinie den Boden berühren. Der Ball ist hingegen nicht im Aus, wenn er sich außerhalb der Auslinie in der Luft befindet.

Bei einem Angriff darf der Spielball von keinem Spieler der ballführenden Mannschaft von der gegnerischen Hälfte (Vorfeld) in die eigene Spielfeldhälfte (Rückfeld) zurückgespielt werden. Geschieht dies doch, ist das ein Regelverstoß. Als Rückspiel wird dabei jede Ballbewegung über die Mittellinie gewertet, es ist also egal, ob gepasst oder gedribbelt wurde.

Der ballführende Spieler muß dribbeln (den Ball auf den Boden tippen), wenn er sich fortbewegen will. Tut er dies nicht, wird auf Schrittfehler entschieden und der Gegner bekommt Einwurf an der Seitenlinie.

Als Fußspiel bezeichnet man das Berühren des Balles mit dem Fuß, Knie oder Bein.

Ballgefühl, Antritt, Schnelligkeit, Größe, Entscheidungsfreude, ein Auge für die Situation und Technik (z. B. Handgefühl, Wendigkeit und Sprungkraft) sind nach Angaben von Joosten Eigenschaften, die ein guter Basketball-Spieler mitbringt.

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