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Tchoukball

Tchoukball heißt eine relativ junge Sportart, die in den 1970er Jahren in der Schweiz entstanden ist. Wer sie bei uns kennenlernen möchte, kann dies beispielsweise beim Turnerbund Hassels Düsseldorf 1925 (www.tbh-sport.de) tun. Dort finden Freitag abends Übungsstunden sowohl für Jugendliche wie auch für Erwachsene statt.

Tchoukball ist eine Ballsportart, bei der sich zwei Mannschaften mit je 5-7 Spielern gegenüberstehen. Ziel des Spiels ist es, einen handballähnlichen Ball so auf das sogenannte „Frame“ zu werfen, daß die gegnerische Mannschaft den Abpraller nicht fangen kann, und so Punkte zu erzielen. Gewinner ist diejenige Mannschaft, die die meisten Punkte erzielen konnte.

Das Feld ist rechteckig und misst im Hallenbereich 26 bis 29 m Länge und 15 bis 17 m Breite. Das Frame steht in der Mitte der kürzeren Seite außerhalb des Spielfelds, ist um 55° geneigt und ist 1 m breit und lang. Seine Vorderseite berührt die Grundlinie. Um das Frame der Grundlinie ist ein Halbkreis mit einem Radius von 3 m gezogen – die sogenannte „verbotene Zone“. Ein Spieler erzielt einen Punkt für seine Mannschaft, wenn er den Ball auf den Rahmen wirft, so dass ihn kein Spieler auffangen kann, bevor er den Boden außerhalb der verbotenen Zone berührt.

Ein Spieler erzielt einen Punkt für die gegnerische Mannschaft, wenn er den Rahmen beim Wurf verfehlt, der Ball, nach Abwurf, außerhalb des Feldes aufprallt, der Ball nach dem Aufprall ihn wieder berührt, er den Ball in die verbotene Zone wirft, vor oder nach dem Aufprall. Die Spielzeit beträgt 3 x 15 Minuten.

Eine Tchoukballmannschaft besteht aus maximal 12 Spielern, von denen 7 auf dem Platz stehen und 5 eingewechselt werden dürfen. Auswechselungen dürfen nur unmittelbar nach einem Punkt stattfinden. Es gibt jedoch keine Begrenzungen für die Häufigkeit. Für offizielle Wettkämpfe werden am Feld 3 Schiedsrichter benötigt. Je einer, der an seinem jeweiligen Frame steht, und einer, der an der langen Seite des Feldes dem Spiel folgt. Letzterer hat das Recht, die anderen beiden Schiedsrichter zu überstimmen. Wenn ein Spieler den Ball hält, ist sein Bewegungsspielraum begrenzt. Er darf ab dem Moment des ersten Ballkontaktes drei Mal den Boden berühren, den Ball nicht fallen lassen, und er hat für seine Aktion maximal 3 Sekunden Zeit. Innerhalb der Mannschaft darf der Ball nach dem Anwurf von der Grundlinie höchstens drei Mal zugespielt werden, bis ein Abschluss auf das Frame erfolgt. In einer ununterbrochenen Spielsituation darf der Abschluß außerdem maximal drei Mal nacheinander auf dasselbe Frame erfolgen.

Der „Frame“ hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Trampolin. Der Rahmen besteht in der Regel aus Metall. Er umgibt ein strammes Netz, von dem der Ball abprallen kann.

Die Spieler tragen ganz normale Sportbekleidung. „Beim Tchoukball sind allerdings Knieschoner vorgeschrieben,“ berichtet Sylvia Zoch. Sie ist in Düsseldorf Trainerin im Jugendbereich. Schnelligkeit, Reaktionsschnelligkeit, Wurftechnik, Affinität zum Ball und ein Auge für den Raum sind nach ihrer Beobachtung Eigenschaften, die beim Tchoukball förderlich sind. „Tchoukball ist ein absolut fairer Sport ohne jeden Körperkontakt,“ erzählt Zoch. „Er ist leicht zu lernen. Tchoukball kann generationsübergreifend jeder Spiel, ganz egal, ob Mann oder Frau, klein oder groß.“

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