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Tischfußball

Tischfußball ist eine Sportart, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus Frankreich und England zu uns gekommen ist. So richtig populär wurde Tischfußball, das landläufig auch oft „Kickern“ genannt wird, aber erst in den `60er Jahren. 1967 fand dann die erste Deutsche Meisterschaft in dieser „Sportart“ statt – übrigens auf Initiative der Bildzeitung. Der Deutsche Tischfußballverband wurde 1969 gegründet.

Tischfußball ist eine jeder Sportarten, die auf einem Spielgeräte ausgetragen wird. Ein Fußballtisch, der bei offiziellen Spielen (beispielsweise in der Bundesliga eingesetzt) wird, ist rund 90 cm hoch. Die Außenmaße betragen 74 x 143 cm, die Innenmaße, also das eigentliche Spielfeld, belaufen sich auf 68 x 120 cm. Das Tor ist 20,5 cm breit. Die Höhe vom Spielfeld bis zur Oberkante der Bande beträgt 12 cm, der Mittenanstand der Spielstangen 15 cm, der Höhenabstand vom Spielboden bis zur Spielstangenmitte 8,4 cm. Das Gewicht eines Tischfußball-Tisches liegt bei 120 kg.

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Der Tisch besteht aus Holz, die Drehstangen aus Metall, die Puppen sowie der Ball aus Kunststoff. Häufig werden Griffbänder verwendet, um das Abrutschen der Hände von den Griffen zu verhindern.

Eine spezielle Bekleidung ist beim Tischfußball nicht erforderlich, weitere Hilfsmittel ebenso wenig.

Tischfußball wird in der Regel als Freizeitbeschäftigung angesehen, die aus Spaß an der Freude betrieben wird. Neben dem reinen Amateurbereich gibt es aber auch nationale und internationale Meisterschaften und Bundesligen. Aus diesem Grunde gibt es ein umfangreiches Regelwerk.

Jede Partie besteht aus drei Gewinnsätzen. Jeder Satz dauert solange, bis eine Mannschaft fünf Punkte erzielt hat. „Wird der fünfte Satz ausgetragen, braucht man zum Sieg einen Vorsprung von 2 Toren. Man gewinnt aber spätestens mit dem 8. Tor,“ berichtet Andreas Stamm. Er ist aktiver Spieler und Sportwart beim Postsportverein Oberhausen und Sportwart beim nordrhein-westfälischen Tischfußballverband.

Die Spieler haben an der Fünferreihe 10 Sekunden und 15 Sekunden an den anderen Stangen Zeit, um den Ball zu spielen. Es gibt genaue Regeln darüber, wie der Ball in das Spiel gebracht wird, was passiert, wenn der Ball ins Aus geht und wie gespielt werden darf. So darf eine Stange beispielsweise nicht um mehr als 360° gedreht werden. Jedes Bewegen, Schieben oder Anheben des Tisches ist verboten. Ein Ball wird dann als Tor gewertet, wenn er die Torlinie überschreitet, auch wenn er wieder aus dem Tor heraus kommt.

Das genaue Regelwerk ist beim Deutschen Tischfußballbund, www.dtfb.de, einsehbar.

Tischfußball kann man nach den Worten Stamms in jedem Alter spielen. Besondere Eigenschaften – von guten Reflexen, einer gewissen Kondition und Beweglichkeit einmal abgesehen – sind nicht dafür erforderlich. „Tischfußball ist wie Schach. Wenn man es kann, kann man es so gut spielen wie man möchte und der Gegner es zuläßt,“ berichtet Stamm.

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