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Jakkolo

Jakkolo ist ein Geschicklichkeitsspiel, das aus den Niederlanden zu uns nach Deutschland gekommen ist.

Gespielt wird auf einem 2 m langen, 40 cm breiten Holzbrett. Am Ende dieses Bretts befinden sich vier tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Jakkolo-Spielfeld.jpgTordurchlässe mit Boxen und verschiedener Wertung. Von links beginnend zählt man für einen Treffer 2 - 3 - 4 - 1 Punkte. In diese Boxen werden mit der Hand runde, konkave Holz-Spielsteine geschoben. Diese Spielsteine weisen einen Durchmesser von 52 mm und eine Dicke von 13 mm auf. Es gibt 10 zusätzliche Bonus-Punkte, wenn man jede Box mit je einer Scheibe trifft, d.h. ein „Set“ vollmacht. Das ergibt bei 30 Scheiben eine maximale Gesamtpunktzahl von 148 Punkten - je sieben pro Box entspricht 7x20 plus zweimal die „4“. Das Problem besteht darin, daß nicht tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Jakkolo-Stein.jpgversenkte Scheiben den direkten Weg in die Boxen versperren und so ein Spiel über die Banden oder ein Anspielen einer sperrenden Scheibe erforderlich ist. Daß das Holzbrett auf einem Tisch liegt, sei hier nur am Rande erwähnt.

Der Spieler darf, wenn jeweils alle Scheiben gespielt sind, zweimal die vor den Toren liegenden Scheiben nochmals spielen. Anschließend werden die Punkte in den Boxen gezählt. Ein Spiel dauert in der Regel 2 – 4 Minuten, wie Horst Köster vom Deutschen Jakkolo Bund berichtet.

Spielt man Jakkolo als Mannschaftssport, gehören 3 – 4 Spieler dem Team an; die Nationalmannschaft besteht aus 20 Spielern.

Jakobus Schmidt aus Oldenburg lernte das Jakkolospiel 1960 bei Freunden in den Niederlanden kennen. Er war sofort begeistert davon. Also beschloß er, es auch in Deutschland zu vermarkten. Ein deutscher Name für das Sjoelbak war auch schnell gefunden: an seinen Rufnamen Jakko hängte er ein „lo“ und der Name des Spiels war geboren.

Den Deutschen Jakkolo-Bund gibt es seit 1995. Köster ist eines der Gründungsmitglieder. Er selbst sei durch einen Arbeitskollegen, der das Spiel einmal in die Firma mitgebracht und Köster dann mit zu einem Turnier genommen hat, zum Jakkolo-Sport gekommen. Heute betreibt er einen Handel, der Jakkolo-Spiel vertreibt.

Unter www.jakkolo.org sind weitere Daten, beispielsweise zur Niedersachsen-Liga, erhältlich und bewegte Bilde einsehbar. „Jakkolo ist kein Profisport.“ Darauf weist Köster deutlich hin. Jakkolo kann in Gaststätten genauso gespielt werden, um ein Beispiel zu bringen. An Turnieren kann jeder teilnehmen, der möchte. Da der Jakkolo-Sport nicht deutschlandweit organisiert ist, wird auch noch keine Deutsche Meisterschaft ausgespielt.

Das familiäre und faire Miteinander aller Spieler untereinander, die internationalen Veranstaltungen machen für Köster den Reiz des Spieles aus. Er selbst organisiert im März eine eigene Jakkolo-Veranstaltung, die jeweils im März eines Jahres stattfindet. Mehr als 300 Mannschaften aus Norddeutschland und Holland nehmen daran teil. „Der Erlös wird an die Deutsche Krebshilfe gespendet,“ betont Köster.

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