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Cornhole

Cornhole ist ein Spiel, das aus den USA zu uns gekommen ist.

Cornhole ist ein Freizeitspiel, bei dem mehrere Spieler abwechselnd mit Mais gefüllte kleine Säcke auf eine angehobene Plattform mit einem Loch werfen.

Die Punktezählung ist beim Cornhole sehr einfach. Ein Säckchen, das nach dem Wurf ohne den Boden zu berühren auf der Cornhole-Plattform liegen bleibt, zählt einen Punkt, und ein Säckchen, das in das Cornhole-Loch fällt, zählt drei Punkte. Es können aber auch Punkte verloren gehen, wenn ein Spieler ein Säckchen mit einem anderen Säckchen von der Plattform stößt. Außerdem kann ein Säckchen, das auf der Plattform liegt, mithilfe eines anderen Säckchens in das Cornhole-Loch geschoben werden. Säckchen, die auf der Plattform liegen aber den Boden berühren sind ungültig. Der Spieler, der als erstes 21 Punkte erzielt, hat das Spiel gewonnen.

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Die Cornhole-Plattform ist 90 x 60 cm groß. Das Loch hat einen Durchmesser von 15 cm und ist 20 cm vom oberen bzw. 22,5 cm von den beiden Seitenrändern entfernt. An der hinteren Kante ist die Plattform 25cm hoch, an der vorderen 9,5cm (aufgestellt).

Die Säckchen sind 15 cm breit und 15 cm lang. Jedes Säckchen wiegt 400 Gramm.

Die Cornhole-Spieler stehen 8 m von der Plattform entfernt, wenn sie ihre Würfe durchführen. Die Würfe werden dabei abwechselnd von den Spielern ausgeführt.

„Cornhole ist ein einfaches Spiel. Das kann jeder lernen,“ berichtet Ulrich Herzog vom ETSV Wissen. Rund 15 Spieler haben sich in dem Verein zusammengetan, um ihrem Hobby zu frönen. Räumliches Denken, ein richtiges Gefühl für Gewichte und eine gute Auge-Hand-Koordination sind nach Herzogs Worten ideal, wenn man Cornhole spielen möchte. Von den Spielgeräten (siehe oben) einmal abgesehen sind keine weiteren Hilfsmittel erforderlich.

Angefangen mit der Leidenschaft für Cornhole hat es – zumindest bei Herzog – mit einem Video auf Youtube, das einen Jungen zeigte, wie er Cornhole spielt. Herzog begann, sich über das Spiel zu informieren. Ende 2012 war Cornhole dann in der Fernsehsendung „Schlag den Raab“ zu sehen. So etwa zu dieser Zeit wurde dann auch die Wittener Mannschaft aus der Taufe gehoben.

Momentan ist sie (noch?) eine von wenigen Teams deutschlandweit, die Cornhole spielen. „Bei uns in Nordrhein-Westfalen sind wir konkurrenzlos – es gibt nämlich nur uns,“ berichtet Herzog. Was nicht heißt, daß man nur unter sich bleibt. „Wir führen seit 2012 die offenen Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften durch,“ betont Herzog. „ Da können auch Spieler aus anderen Bundesländern teilnehmen. Momentan denken wir aber auch über Turniere nach, wo die Teilnehmer aus der Region stammen.“

Neben der Geselligkeit begeistert Herzog auch, daß man das Spiel überall betreiben kann, in der Halle genauso wie im Freien.

Wer nähere Informationen zu der Sportart sucht, kann sie beispielsweise unter www.cornhole-deutschland.de erhalten.

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