Diese Webseite verwendet Cookies, um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren.

Kubb

Sommer, Sonne, Sonnenschein – ist für normale Zeitgenossen Urlaubszeit, bricht in der westfälischen Kleinstadt Ibbenbühren das Kubb-Fieber aus. Kubb ist ein Geschicklichkeitsspiel, das aus Skandinavien zu uns nach Deutschland gekommen ist. „Es symbolisiert eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen um ihren König kämpfen,“ beschreibt ein Wörterbuch dieses Spiel.

Beim Kubb treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Die Mannschaften bestehen dabei jeweils aus mindestens einer bis maximal sechs Personen. Die Größe des Spielfeldes beträgt 5 mal 8 Meter. Das Spielfeld wird durch 4 Eckpinne, die rund 30 cm hoch sind und aus Holz bestehen, markiert.

 tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Kubb.jpg

Der König mißt 10 x 10 cm im Umfang und ist rund 30 cm hoch. Die 12 Kubbs sind 7 x 7 cm groß und sind 15 cm hoch.  Die 6 Wurfhölzer haben einen Durchmesser von jeweils 44 mm und sind 40 – 45 cm lang. Kubbs, König und Wurfhölzer bestehen in der Regel aus Holz.

„Jedes Team versucht, zunächst die gegnerischen Kubbs nach bestimmten Regeln mit den Wurfhölzern umzuwerfen. Zum Schluß muß der König umgeworfen werden. Wird der König aus Versehen schon vorher umgeworfen, so hat automatisch das gegnerische Team gewonnen,“ berichtet Uwe Kümper der Kubb-Sportabteilung der Kolping-Familie Püsselbüren in Ibbenbüren-Püsselbüren.

Das beginnende Team A erhält als erstes die sechs Wurfhölzer. Wenn möglich erhalten alle Spieler dieselbe Anzahl an Wurfhölzern. Sie versuchen, die gegnerischen Kubbs durch Werfen der Rundhölzer umzustoßen. Dabei wird grundsätzlich von unten und mit dem Handrücken nach vorne geworfen. Der Stab soll mit seiner Längsachse in Wurfrichtung fliegen. Rotierende Würfe oder Horizontalwürde sind verboten. Die Wurfhölzer und umgeworfene Kubbs bleiben solange liegen, bis alle Mannschaftsmitglieder ihre Hölzer geworfen haben. Erst dann sammelt das gegnerische Team B die Wurfhölzer und umgestoßenen Kubbs ein und ist nun an der Reihe.

Die umgefallenen Kubbs werden von Team B in die Feldhälfte von Team A geworfen. Die Mitglieder von Team A stellen die Kubbs dort auf, wo sie gelandet sind. In welche Richtung sie die Kubbs aufstellen, ist ihnen selbst überlassen. Sind alle Feldkubbs platziert, ist Team B an der Reihe, seine Wurfhölzer zu werfen. Dabei müssen zuerst alle Feldkubbs umgeworfen werden. Fällt einer der Basiskubbs um, muß er wieder aufgestellt werden. Erst dann, wenn Team B alle Feldkubbs umgeworfen hat, darf es sich um die Basiskubbs kümmern.

tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Kubb-Spieler.jpg

Sobald eine Mannschaft alle gegnerischen Feld- und Basiskubbs umgeworfen habt, darf es von der Grundlinie aus auf den König werfen. Wie schon oben gesagt: Gelingt es der Mannschaft, den König umzuwerfen, hat das Team das Spiel gewonnen.

Kubb ist ein familientaugliches Spiel, wie auch Kümper betont. Von einem gewissen räumlichen Verständnis abgesehen sind keine besonderen Fähigkeiten für das Spiel erforderlich. Auch wenn es inzwischen Turniere und Meisterschaften gibt, ist Kubb trotzdem eine reine Freizeitbeschäftigung geblieben. Besondere Anforderungen etwa an Kleidung und Ausrüstung sind daher nicht gegeben. „Es ist eher so, daß Kubb im Freizeitbereich eher den Gegebenheiten vor Ort angepaßt werden kann. So läßt sich die Spielfeldgröße beispielsweise je nach Alter anpassen,“ berichtet Kümper.

Nach seinen Worten ist Kubb generationsübergreifend spielbar. „Jeder kann mitmachen,“ betont Kümper. „Mir persönlich gefallen die Geselligkeit und die einfachen Spielregeln.“

Wer nähere Informationen zu Kubb sucht, kann sie beispielsweise unter www.kubb-spiele.de oder www.kubbturniere.de einsehen.

Zurück