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Golf

Golf heißt eine Sportart, die aus Schottland zu uns gekommen ist.

Ziel beim Golfsport ist es, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen in ein Loch zu schlagen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden. Es gibt dabei zwei verschiedene Formen des Golfspiels, die sich doch sehr unterscheiden.

Beim Zählspiel kommt es darauf an, die Golfrunde mit möglichst wenigen Schlägen zurückzulegen. Gewonnen hat dann derjenige Golfer, der die wenigsten Schläge aufweisen kann. Hier spiel jeder Golfspieler für sich alleine.

Beim Lochspiel ist es anders herum. Hier spielen mindestens zwei Spieler miteinander. Gewonnen hat dann derjenige, der die meisten Löcher gewinnt, also die meisten Löcher mit den wenigsten Schlägen abschließt.

Golfplätze sind in der Regel 30 Hektar groß. Sie werden von Golfarchitekten geplant und angelegt. Der Deutsche Golf Verband legt dann den Schwierigkeitsgrad der Anlage fest.

Eine Spielbahn läßt sich in die drei Teile unterteilen. Es gibt den Abschlagbereich, das Fairway und das Grün, in dem sich das Loch befindet. Die Fahne, die im Loch steckt, dient hier als Orientierungshilfe für den Spieler. Die Spielbahn besteht in der Regel aber nicht nur aus Gras. Sandflächen, die sogenannten Bunker, Teiche oder Baumgruppen am Rande der Bahn können ebenfalls dazu gehören. Das Gras ist in der Regel kurz geschnitten. Die Bereiche, in denen das Gras gezielt etwas höher gewachsen belassen wird, heißt „rough“. Die 18 Spielbahnen können bis zu 7.000 m lang sein. Das Loch am Ende der Spielbahn hat einen Durchmesser von 10,8 cm.

Für jede Spielbahn ist ein Par festgelegt. Dieser Wert steht für die Anzahl an Schlägen, die ein sehr guter Spieler durchschnittlich braucht, um dem Ball vom Abschlag in das Loch zu spielen.

„Unser Golfplatz ist 29 Hektar groß,“ berichtet Peter Müller vom Golfclub Röttgersbach. Eine regelmäßige Bewässerung und Rasenmähen gehören nach seinen Worten zur Platzpflege einfach dazu.

Die Spieler führen bis zu 14 Schläger pro Runde mit. Die drei Hauptkomponenten, aus denen ein Golfschläger aufgebaut ist, sind Schlägerkopf, Schaft und Griff. Die Schlägerköpfe bestehen in der Regel aus Eisen oder Holz.

Hölzer werden in der Regel für Schläge vom Abschlag oder Fairway verwendet. Sie zeichnen sich durch einen großen, tropfen- bis birnenförmigen Schlägerkopf aus, der hohl ist und zumeist ein Volumen zwischen 150 und 460 cm³ aufweist.

Die Eisen werden für die mittellangen Schläge im Bereich von 70 bis 180m eingesetzt. Sie haben einen eher trapezförmigen Schlägerkopf, der nur selten komplett hohl ist. Häufig ist er jedoch rückseitig ausgehöhlt oder mit einer Art Delle oder Schlitz versehen.

Die Schläger, Bälle usw. werden in einem Golfbag mitgeführt. Dieser Golfbag kann von einem Caddy mitgeführt werden; es ist aber auch möglich, daß der Spieler mit einem Trolley, also einem kleinen Transportwagen mit Sitzgelegenheit, unterwegs ist.

Die Größe und Beschaffenheit eines Golfballs werden in den Golfregeln bestimmt. Der Durchmesser eines Golfballs liegt bei mindestens 42,67 mm, das maximale Gewicht bei 45,93 g. Die Oberfläche des Balls ist mit ca. 300 bis 450 kleinen Dellen versehen. Die genaue Anzahl an Dellen ist nicht festgelegt. Dabei hat fast jeder Hersteller eine andere Anordnung der Dellen, die die Flugbahn optimieren sollen.

Ein Golfball besteht aus einer harten Kunststoffschale mit unterschiedlichen Kernen.

Ein Tee ist im Golfsport ein kleiner Stift aus Holz oder Kunststoff bzw. einer Verbindung aus beiden Werkstoffen, der beim Abschlag  in den Boden gesteckt wird und auf den dann der Ball aufgelegt (aufgeteet) werden darf. Der Ball liegt somit erhöht und ist einfacher zu spielen. Das Aufteen des Balles ist normalerweise nur beim ersten Schlag einer jeden Spielbahn erlaubt. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/DSCN1188.jpg

Eine gepflegte Bekleidung sowie Sportschuhe bzw. Golfschuhe mit Spikes wird auf Golfplätzen gerne gesehen.

Golf ist nach den Worten von Müller vom Bewegungsablauf her die drittschwierigste Sportart. Kondition, Beweglichkeit, strategisches Denken und räumliche Vorstellungskraft sind beim Golf besonders gefragt.

Das Clubleben, das gesellige Beisammensein, die Freundschaft und „Grüppchenbildung“, der Spaß am Sport an der frischen Luft – das sind für ihn die Elemente, die Müller am Golfsport gefallen. „Golf ist kein Breitensport. Der finanzielle und Geldaufwand sind doch sehr hoch.“

Rund 400 Mitglieder gehören dem Röttgersbacher Verein an. Die Platzanlage liegt im Duisburger Norden an der Grenze zu Oberhausen; ein Clubhaus mit öffentlicher Gastronomie gehört dazu. Den Verein gibt es seit rund 10 Jahren, wie Müller berichtet.

„Wir organisieren etwa 80 Turniere pro Jahr,“ erzählt Müller. Auch wenn der Verein inzwischen an Meisterschaften teilnimmt, kann an dieser Stelle (leider) noch nicht von größeren Erfolgen berichtet werden.

Wer einen ersten Einstieg in den Golfsport finden möchte, kann beispielsweise die Internet-Startseite des Deutschen Golf-Verbandes www.golf.de aufrufen. www.golf-revier-duisburg.de steuert man an, wenn man Näheres über den Golfclub Röttgersbach erfahren möchte.

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