Diese Webseite verwendet Cookies, um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren.

Salsa

Der Salsa ist ein moderner Gesellschaftstanz. Er stammt aus Lateinamerika und wird normalerweise als Gesellschaftstanz oder paarweise getanzt. Die dazugehörige lateinamerikanische Musik gibt den 4/4-Takt vor.

Feste Schrittfolgen oder Körperbewegungen, die unbedingt dazugehören, gibt es nicht. „Es ist alles erlaubt und vieles möglich,“ berichtet dementsprechend Eko Jasarov. Der Mann aus Mazedonien unterrichtet bei uns in Duisburg den Salsa.

Im Laufe der Zeit haben sich allerdings verschiedene Tanzstile herausgebildet. Beim Rueda de Casino beispielsweise stehen die mehrere Paare in einer kreisförmigen Formation zusammen und tanzen auf Anweisung eines Sängers synchron miteinander. Hier kommen Elemente wie der Partnerwechsel hinzu. Der New York Style und der Puerto Rican Style gelten als sehr ähnlich; sie verwenden bestimmte Schrittechniken und Showelemente (wie etwa Fallelemente). Der Los Angeles Style enthält choreographische und Showelemente. Der Cuban Style wird eher kreisend getanzt. Bei diesem einfachen Paartanz bestimmen die Führung des Mannes und Wickelfiguren das Tanzbild. Der Cali Style stammt aus Kolumbien und ist durch sehr schnell Bein- und Hüftbewegungen gekennzeichnet.

Hüftbewegungen sowie Bewegungen mit den Armen, Beinen und dem Oberkörper machen den Salsa aus. „Ideal sind da größere Tanzflächen,“ betont Jasarov. „Man bewegt sich ja schließlich nicht nur an einer Stelle. Man kann zwar überall Salsa tanzen, ideal ist aber ein Parkett- oder Laminatboden. So kann man beispielsweise die Drehbewegungen leichter ausführen.“ Eine bestimmte Größe ist bei der Tanzfläche allerdings nicht vorgeschrieben. „Bei Auftritten ist aber schon eine Bühne sinnvoll, allein schon deswegen, damit die Zuschauer die Tänzer besser sehen können.“ tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Salsa.jpg

Hinsichtlich der Bekleidung ist in der Regel lockere Sportkleidung, in der man sich gut bewegen kann, angesagt. Bei Auftritten kommt dann selbst gewählte Showbekleidung hinzu. Bei den Männern sind Sneakers bzw. Sportschuhe, bei den Damen normale Sportschuhe angesagt. „Die Damen müssen dann selbst entscheiden, welche Absätze sie tragen. Die Spannbreite reicht von 5 bis 12 cm,“ betont Jasarov.

Eine spezielle Salsa-Musik gibt es nach seinen Worten nicht. „Man kann auf die gängigen Produktionen aus dem Musik-Einzelhandel zurückgreifen.“ Die Kleidung aus dem normalen Sporteinzelhandel, die Musik aus dem entsprechend Einzelhandel – viel finanzieller und organisatorischer Aufwand ist für den Salsa also nicht erforderlich.

Kondition, Gelenkigkeit, Rhythmusgefühl und ein Gefühl für die Musik sind wichtig, möchte man Salsa tanzen.

Er selbst sei durch seinen älteren Bruder zum Salsa gekommen. Der hätte in einem Geschäft in Essen gesehen, wie jemand Salsa tanze und ihn, Eko, dann dahin mitgenommen. „Am Salsa Cubana gefällt mir die Vielseitigkeit. Man kann viele Stilrichtungen einfließen lassen,“ erzählt Jasarov.

Zurück