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Ulibka, dierußlanddeutsche Tanzgruppe

Ulibka heißt auf Deutsche „Lächeln“. Ulibka – so heißt auch die rußlanddeutsche Tanzgruppe, die es seit einigen Jahren bei uns in Duisburg gibt. Insgesamt 24 Mädchen, aufgeteilt in 2 Gruppen je 12 Mädchen, treffen sich regelmäßig in der Sporthalle der Clauberg-Schule in Hamborn, um dort zu proben.

„Wir haben zwar auch Kindertänze, moderne Tänze mit Sportelementen wie HipHop oder den italienischen Volkstanz Tarantella im Repertoire. Der russische Volkstanz `Dewitschij perepljas´, der sich spezielle an Mädchen wendet, sowie die Tänze `Neznajka´ und `Antoscha´ stehen bei uns im Vordergrund,“ berichtet Tatjana Schäfer. Zusammen mit ihrem gleichfalls rußlanddeutschen Mann Wladimir ist die ausgebildete Tänzerin die Leiterin der Duisburger Tanzgruppe. Die Tänze Antoschka und Neznajka sind russische Tänze, die auch auf russischen Tanzelementen basieren.

Eigeninitiative ist bei Ulibka angesagt. Eine finanzielle Förderung beispielsweise durch die Stadt gibt es hier nicht. So war es auch Tatjana, die sämtliche Tanzkostüme selbst genäht hat. Auch die Ballettschuhe, die gebraucht für die Tänze gebraucht werden, sind selbst gekauft. „Mein Mann ist Tontechniker von Beruf,“ erzählt sie. „Er kann bei den Proben und Auftritten die Musik beisteuern.“ Entweder spielt Wladimir Schäfer selbst am Keyboard. Oder es wird die Musik irgendwo organisiert, beispielsweise im Internet. Bei den Sujettänzen, also Antoscha und Neznajka, wird noch Dekoration gebracht; auch hier kann der handwerklich begabte Mann helfen.

Kalinka, Kasatschok und Kadrich heißen Tänze aus Rußland, die auch bei uns sehr gekannt sind. Tatjana hat sie zwar während ihrer Ausbildung kennengelernt. Getanzt werden sie bei uns in Duisburg aber nicht.

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