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Aquaball

Aquaball ist eine Sportart, die Mitte der 1990er Jahre in Deutschland entstanden ist. „Aquaball ist keine Variante des Wasserballs. Es ist schon eine eigenständige Sportart,“ betont Cristian Jansen von den AquaGuards, die dem DLRG Ahaus angeschlossen sind.

Zwei Mannschaften mit je vier Spielern versuchen, einen Ball möglichst oft im gegnerischen Tor unterzubringen. 

Aquaball wird in einer Breitensport- und einer Wettkampf-Variante gespielt. Das Spielfeld sollte etwa 12 × 8 m groß mit brusthohem Wasserstand sein. Die Spielzeit beträgt 2 x 5 Minuten. Gespielt wird mit einem Beachvolleyball auf aufblasbare, 2 × 1 m große Tore. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Aquaball.jpeg

Aquaball ist ein körperloses Spiel. Es kann auch in Mixed-Teams gespielt werden.

Für die Breitensport-Variante gibt es nur vier Grundregeln. Diese Grundregeln sind:

  1. Fair-Play
  2. Keine Bewegung (laufen) mit Ball
  3. Ball darf nicht unter die Wasseroberfläche gedrückt werden
  4. Vor einem gültigen Torwurf muß der Ball drei Mal innerhalb der Mannschaft gepasst worden sein.

Im Breitensport reicht normalerweise eine gewöhnliche Badebekleidung aus, also ein Badehose. Damit man aber weiß, wer zu welcher Mannschaft gehört, tragen die Aquaball-Spieler in der Regel aber auch Leibchen und Badekappen. Ketten, Piercing, Ringe und andere Elemente sind aber nicht erlaubt. „Es geht einfach darum, Verletzungsgefahren zu vermeiden,“ betont Jansen. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Aquaball3.jpeg

Aquaball wird sinnvollerweise in Freibädern bzw. Hallenbädern gespielt. Dort gibt es die besten Voraussetzungen hinsichtlich Wasserqualität und Spielfläche.

Körpergröße, Spaß am Sport, Teamfähigkeit, eine Affinität zum Wasser, Finesse, Wurfstärke, Spielwitz und ein Auge für die Situation gehören zu den Eigenschaften, die ein guter Aquaballspieler mitbringen sollte.

„Aquaball fördert den Teamgeist. Alle Mannschaftsmitglieder müssen sich so bewegen, daß man zum Torerfolg kommen kann,“ betont Jansen. „Mir persönlich gefällt auch das gesellige Beisammensein.“

Die Mannschaft aus Ahaus gibt es seit dem Jahre 2010. Genau 43 aktive Spieler gehören ihr an. Jeweils ein 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in den Jahren 2012 und 2013 sind bislang die größten Erfolge. 

Regionale Schwerpunkte liegen in Westfalen und Bayern; im Rheinland oder Norddeutschland gibt es noch einen Nachholbedarf, was Bekanntheit und Beliebtheit der Sportart anbelangen. Deutschlandweit sind rund 150 – 200 Spieler in den verschiedenen Mannschaften organisiert, schätzt Jansen.

Wer nähere Informationen haben möchte, kann im Internet unter www.ahaus.dlrg.de nachschauen. Bei YouTube gibt es auch ein Promotions-Video zu sehen. Unter www.aquaguards.jimdo.com sowie www.aquaball.de sind weitere Informationen erhältlich.

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