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Wasserspringen

Wasserspringen ist eine Wassersportart, bei der die Springer aus unterschiedlichen Höhen und mit verschiedenen Techniken ins Wasser springen. Man unterscheidet dabei zwischen Kunstspringen (1-m- und 3-m-Brett), Turmspringen (5-m-, 7,5-m- und 10-m-Turm) und Synchronspringen (3-m-Brett und 10-m-Turm). Die gezeigten Übungen werden von Schiedsrichtern beurteilt und benotet; wer dabei als Springer die höchste Punktzahl erreicht, gewinnt.

Wasserspringen ist eine sehr alte Sportart. Sie läßt sich bis in das Griechenland der Antike zurückverfolgen. In der Neuzeit kamen wichtige Impulse aus Schweden und den USA.

Wasserspringen kann sowohl im Freien wie auch in der Halle erfolgen, wie Uschi Weber vom DSSC – Duisburger Schwimm und Sport Club berichtet. Das Schwimmbecken sollte eine Tiefe von 5 m sowie eine Länge und Breite von jeweils 34 Meter haben. Beim Kunstspringen wird von federnden Duramaxiflex-Brettern, beim Turmspringen von Plattformen aus Beton mit gummibeschichteten Holzauflagen gesprungen. Die Wassertemperatur sollte schon 26° C betragen.

Eine umfangreiche Sportbekleidung ist beim Wasserspringen nicht erforderlich. Eine Badehose bei den Herren und Badeanzüge bei den Damen reichen in der Regel völlig aus. Sachen wie Badekappen oder Brillen sind nicht erforderlich.

Salti, Schrauben und Handstandsprünge werden unterschiedlich zusammengestellt und dann beim Sprung gezeigt. Von den Kampfrichtern werden Sprunghöhe, der Abstand zum Brett, die technische Ausführung, Körperhaltung und Körperspannung, Absprung, Sprungrichtung und Eintauchen, aber auch die Eleganz und der Gesamteindruck bewertet.

„Beim Wasserspringen kommt es auf Kraft, Koordinationsvermögen, Ausstrahlung, Eleganz und Mut an,“ betont Weber. Höhenangst hat der ideale Wasserspringer nach ihren Worten nicht unbedingt. Schnellkraft, Beweglichkeit, Geschicklichkeit kommen genauso hinzu wie turnerische Grundfertigkeiten (Bodenturnen, Geräteturnen und Trampolinspringen).

Das Wasserspringen ist seit über 100 Jahren eine olympische Sportart, die heute auch bei uns in Deutschland eine absolute Randsportart ist. Es ist keine reine Mädchensportart, wie Weber beton. „Auch Jungen sind hier vertreten.“

„Mir persönlich gefallen die Eleganz und die Dynamik. Man hat beim Wasserspringen das Gefühl, durch die Luft zu fliegen,“ beschreibt Weber, was ihr an der Wassersportart gefällt. „Wasserspringen gehört zu den ästhetischsten Sportarten.“

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