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Bandy

Bandy ist eine Ball- und Mannschaftssportart, die als Vorläuferin des heutigen Eishockeys gilt. Sie ist insbesondere in Nord- und Osteuropa sowie in Nordamerika sehr beliebt.

Eine Mannschaft besteht aus elf Spielern. Die Spielzeit besteht zwei Halbzeiten zu je 45 Minuten. Sie läuft kontinuierlich ab und wird bei einer Spielunterbrechung nicht gestoppt. Es gibt aber auch noch andere Unterschiede zum Eishockey. So gibt es beispielsweise Eckbälle und eine Abseitsregelung. tl_files/ssb-duisburg/sportkulturen/Oelringen/Bandyneu.jpeg

Das Spielfeld ist 90 bis 110 Meter lang und 45 bis 65 Meter breit. Es hat also etwa die Größe eines Fußballfeldes. Die Spielfläche ist mit einer Eisschicht überzogen und liegt meist unter freiem Himmel. Die Tore sind 3,50 Meter breit und 2,10 Meter hoch. Der halbkreisförmige Strafraum hat einen Radius von 17 Metern. Der Strafstoßpunkt liegt zwölf Meter vor dem Tor.

Die Spieler benutzen einen Schläger, der am Schlagende gebogen und abgeflacht ist; also etwa eine Mischung aus Feldhockey- und Eishockeyschläger. Der Schaft des Schlägers ist 1,20 Meter lang. Der Torhüter benutzt keinen Schläger. Er versucht vielmehr, den Ball mit seinen Händen oder dem Körper abzuwehren oder zu fangen. Der Ball mit einem Kern aus Kork ist aus leuchtend rotem oder gelbem Kunststoff und hat ungefähr sieben Zentimeter Durchmesser.

Zur Ausrüstung gehören Helm, Knie- und Armschützer, ein Schutz für die Genitalien sowie gewöhnliche Eishockeyschlittschuhe.

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