
Der Stadtsportbund Duisburg unterstützt die Olympia-Bewerbung von KölnRheinRuhr. Der SSB wirbt deshalb um Ja-Stimmen für die Spiele in der Region beim Ratsbürgerentscheid. Das Ergebnis der Abstimmung wird am Sonntag, 19. April, bekannt gegeben. Die Bewerbung steht unter dem Motto „Unsere Städte – Unsere Spiele“.
Warum unterstützt der SSB die Bewerbung?
Hier nun ein paar der guten Gründe. Wichtig zu wissen: Der Sport in unserer Stadt profitiert bereits durch das Bewerbungsverfahren. Davon später mehr.
- Olympische und Paralympische Spiele setzen Impulse. Auch die Wirtschaft und der Tourismus profitieren von den Spielen hier bei uns. Investitionen in die Infrastruktur sind ein weiterer zentraler Effekt. Ein Beispiel dafür ist die Modernisierung der Regattabahn aus Anlass der World University Games 2025.
- Die Spiele sind nachhaltig, weil bereits 95 Prozent der geplanten Sportstätten existieren.
- Die Spiele begeistern, die Spiele schaffen Identität. Die Spiele stärken das Image der Region.
- Selbst ein Scheitern auf nationaler oder internationaler Ebene wäre kein Beinbruch. Vielmehr werden die Partner alles tun, damit sich die Bewerberkommunen in ein gutes Licht setzen und Begriffe wie Sportland NRW oder Sportstadt Duisburg mit Leben füllen. Ein Beispiel dafür: Das Land hat den Sporthaushalt in diesem Jahr aufgestockt. Die Bewerbungsinitiative hat dabei eine Rolle gespielt. Ein Scheitern bei der Abstimmung würde dagegen die Anstrengungen, den Sport gut aussehen zu lassen, sofort stoppen.
- Wie gesagt, der Sport in NRW hat durch die Bewerbung schon jetzt gewonnen, u. a. durch ein neues Sportstättenförderprogramm des Landes für vereinseigene Sportstätten oder eine Offensive für die Qualifizierung von Übungsleitungen in den Vereinen.
Wer ist eigentlich KölnRheinRuhr?
17 Kommunen bewerben sich gemeinsam um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Führung hat Köln. Deshalb heißt die Bewerberregion KölnRheinRuhr. Mit dabei sind: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Die Segelwettbewerbe sollen in Kiel stattfinden.
Welche Sportarten sind für Duisburg vorgesehen?
Kanu-Rennsport und Rudern auf der Regattabahn im Sportpark sowie Klettern in der Schauinsland-Reisen-Arena.
Um welche Spiele geht es überhaupt?
Die Bewerbung gilt für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Wer bewirbt sich noch?
In Deutschland gehen außerdem Berlin, Hamburg und München ins Rennen. Die Entscheidung, wer ins internationale Rennen um die Ausrichtung geht, fällt voraussichtlich in diesem Herbst. Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet.
Und weltweit?
Nach der nationalen Entscheidung geht es ins internationale Rennen. Für 2036 sind unter anderem Doha (Katar) und Indien im Gespräch.
Was ist der Ratsbürgerentscheid?
Eine Bewerbung ist nur erfolgreich, wenn eine klare Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für die Olympischen Spiele vor der Haustür ist. München hat es bereits vorgemacht. Dort waren 60 Prozent der Wahlberechtigten für eine Bewerbung. Die Region KölnRheinRuhr lässt bis zum 19. April abstimmen. Nur bei einem deutlichen „Wir wollen die Spiele“ bleibt der Hut im Ring.
Wie wird abgestimmt?
Per Briefwahl. Die Briefwahlunterlagen werden automatisch ab Mitte März zugeschickt. Die Unterlagen müssen bis zum 19. April bei der Stadt vorliegen. Ausgezählt wird an diesem Tag.
Worüber wird abgestimmt?
Die Frage lautet: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“ Die Antworten können nur „Ja“ oder „Nein“ lauten.
Wann ist die Abstimmung gültig?
Die Abstimmung ist gültig, wenn eine Wahlbeteiligung von zehn Prozent erreicht wird. Die Frage ist positiv beantwortet, wenn eine Mehrheit mit „Ja“ antwortet. Stimmgleichheit oder eine Mehrheit für „Nein“ gilt als Ablehnung.
Was passiert bei einer Ablehnung?
Duisburg wäre dann nicht mehr Teil der Bewerbergruppe.
Wer darf abstimmen?
Zur Abstimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger berechtigt, die auch bei der Kommunalwahl stimmberechtigt sind. Also auch Jugendliche ab 16 Jahren sowie EU-Ausländer. Die Wahlunterlagen gehen an etwa 350.000 Menschen in Duisburg.
Was kostet die Abstimmung?
Die Kosten schätzt die Stadt auf 580.000 Euro. Das Land übernimmt 85 Prozent. Der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 87.000 Euro.
Was kann man noch für ein positives Wahlergebnis tun?
Informieren Sie über den anstehenden Ratsbürgerentscheid. Sprechen Sie über das Thema Olympia und die Vorteile, die bereits das Bewerbungsverfahren bietet. Motivieren Sie zur Teilnahme an dem Votum für „Unsere Städte – Unsere Spiele“.
Wie soll das gehen?
- Zeigen Sie Flagge: Gestalten und nutzen Sie Bildmotive, um soziale Medien bespielen Materialien für die Social-Media-Kanäle gibt es hier: https://olympiabewerbung.nrw/mitmachen.
- Auf der Website des Landessportbundes NRW stehen ebenfalls zahlreiche Bildmotive in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Sie sind ideal für Website, Newsletter oder Social Media.
- Mit dem Sharepic-Tool können Sie eigene Fotos hochladen, ein OlympiaOverlay hinzufügen und das fertige Bild direkt posten, als Profilbild nutzen, auf der Vereinswebsite hochladen etc.
Wie erhöht man seine Reichweite?
Nutzen Sie die Hashtags #DafürSeinIstAlles, #KölnRheinRuhr, #UnsereStädteUnsereSpiele, teilen Sie Ihre Beiträge in den sozialen Medien und taggen @Sportdeutschland, @landessportbund_nrw, @sportjugendnrw, @brsnw.de, @parasport.nrw @sportland.nrw . So verstärken wir gemeinsam die Sichtbarkeit und den Rückenwind für die Bewerbung.
Reicht das?
Sicher nicht. Deshalb hier weitere Ideen:
- Nutzen Sie die Förderung 1000 x 1000 mit dem Förderschwerpunkt „Olympische und Paralympische Spiele in Nordrhein-Westfalen“. Anträge für eine Förderung aus dem Programm 1000 x 1000 können ab sofort werden. Mehr dazu hier: www.lsb.nrw/service/foerderungen-zuschuesse/foerderprogramm-1000x1000
- Auch Materialien wie Plakate oder Banner sind förderfähig. Druckvorlagen dazu stellen wir in Kürze online unter Olympiabewerbung KölnRheinRuhr. Wichtig ist, besonders bis zum 19.04.2026 (Ende der Referenden in den Ausrichterstädten) aktiv zu werden.
- Machen Sie die Bewerbung sichtbar. Sie können das Thema in Veranstaltungen einbinden, in interne Besprechungen oder Elterngespräche integrieren, in Trainingsgruppen platzieren, eine Mini-Olympiade durchführen u.a.m.
- Gründen Sie Olympia Fan-Team in ihrem Verein und sichern sich dafür die Förderung unter „Olympia-Fan-Teams“. Die Sportjugend NRW hat am 1. Dezember 2025 eine große landesweite Aktivierungskampagne zur Unterstützung der Bewerbung gestartet.
Hier der Link: www.sportjugend.nrw/unsere-themen/olympiabewerbung-rhein-ruhr
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