DUISBURG (06.09.2026). Bestes Wetter, großartige Stimmung, sehenswerte Etappenziele und eine Rekord-Teilnehmerzahl: Die 43. Duisburger Radwanderung sprengte nicht nur Stadtgrenzen. Die Spätsommertour Richtung Süd-Süd-West übertraf auch die Erwartungen der Veranstalter. Der Stadtsportbund Duisburg hatte zusammen mit dem ADFC die Rundreise über die Stadtgrenze hinaus bis nach Krefeld und zurück organisiert. Insgesamt 2.000 Radlerinnen und Radler machten sich am Sonntag auf den Weg. Gut 500 mehr als im Vorjahr.

Peter Serfort, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des SSB, verbuchte am Abend nicht allein die Rekordbeteiligung als Plus der 43. Auflage. „Es war schön zu sehen, wie viele Menschen in diesem Jahr mitgemacht haben. Was vielleicht aber noch schöner war, das waren die Reaktionen bei der Rückkehr nach der Tour. Wir haben so viele positive Kritiken bekommen. Die Teilnehmenden lobten die Strecke und waren zum Teil überrascht, welche Sehenswürdigkeiten der Niederrhein zu bieten hat.“
Einer dieser Höhepunkte: Der Reit- und Fahrverein Ziethen in Rumeln hatte eine Stempelstelle eingerichtet. Dort konnten die Radtouristen sich die Ankunft am Etappenziel in den Radpass eintragen lassen. Zeitgleich fand im Verein ein Reitturnier mit einem Dressurwettbewerb statt. Die Pause vor Ort hatte so überraschende Schauwerte. Der Zwischenstopp auf dem Uerdinger Markt kam ebenfalls gut an, ebenso wie der Abstecher zur Burg Linn.
Hochrad-Abenteuer für Mutige
An Start und Ziel in der Duisburger Innenstadt bot sich die Möglichkeit zu einer Zweirad-Zeitreise: Das „Mobile Museum“ des Deutschen Fahrradmuseums sorgte für Staunen und ließ besonders Mutige aufs Hochrad steigen. Neben einer faszinierenden Ausstellung historischer Fahrräder bot das Popup-Museum einen interaktiven Bereich mit verschiedenen Spaß- und Geschicklichkeitsrädern. Kinder konnten ihre Geschicklichkeit testen und einen kleinen Radparcours meistern. Für die nötige Stärkung sorgten verschiedene Gastronomiestände. Neben dem ADFC war auch die Niederrheintherme in der Innenstadt präsent.
Wie in der Vergangenheit hatten die „Reiseführer“ zwei Strecken abgesteckt. Knapp 60 Kilometer absolvierten besonders ausdauernde Radlerinnen und Radler. Die Familienstrecke führte auf 28 Kilometern erst über den Rhein und dann bis nach Krefeld. Peter Serfort: „Diese Aufteilung hat sich wie in den vergangenen Jahren bewährt. Wir wollen, dass die Radwanderinnen und Radwanderer die Zeit genießen und ausreichend Muße haben, sich die Highlights unterwegs auch wirklich anzuschauen. Das ist uns gelungen.“
Zudem bekamen alle Rundreisenden eine Teilnahme-Urkunde im Ziel. Als Erinnerung an einen richtig guten Radtag.
Das Team Duisburg bei der 43. Radwanderung
Als Partner sind die Duisburger Hafen AG, die König-Brauerei, die Stadtwerke Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe, Duisburg Kontor, die Sparkasse Duisburg, schauinsland-reisen und Rheinfels/Sinalco im Team. Die Stadt Duisburg unterstützt die Radwanderung ebenfalls.