Nach dem positiven Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung KölnRheinRuhr
DUISBURG (20.4.2026) Der Stadtsportbund Duisburg zeigt sich mehr als zufrieden mit der eindeutigen Zustimmung beim Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung Köln Rhein Ruhr unter dem Motto „Unsere Städte – Unsere Spiele“. „Wir sagen Jaaaa zu diesem klaren Ja der Duisburgerinnen und Duisburger für die Spiele hier bei uns“, erklärt Peter Serfort. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied des SSB machte zugleich deutlich: „Das positive Votum vom Sonntag wirkt wie ein Startschuss. Unsere Stadt muss nun zeigen, dass sie fit für die Spiele sein wird und den Sport in Duisburg nachhaltig und verlässlich unterstützen kann.“
Nach Auszählung der Stimmen am Sonntag befürworteten 72,95 Prozent der Wählerinnen und Wähler die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044. Die Wahlbeteiligung lang bei 28,12 Prozent und damit deutlich über dem geforderten Quorum von 10 Prozent. Duisburg errichte zusammen mit Mönchengladbach einen der höchsten Zustimmungswerte der 17 Kommunen, die gemeinsam die Spiele in NRW ausrichten wollen. Aufgerufen waren etwa 351.000 Bürgerinnen und Bürger, um über die Fortsetzung des Bewerbungsverfahrens zu entscheiden.
„Wir als Stadtsportbund haben gemeinsam mit weiteren Partnern intensiv für das „Ja“ beim Ratsbürgerentscheid geworben. Unsere Begeisterung für die Idee, Olympia-Stadt zu werden, ist übergesprungen. Das freut uns und zeigt, dass die Duisburgerinnen und Duisburger großen Sport in ihrer Stadt wollen“, so Peter Serfort. Es sei ein erster wichtiger Schritt getan. Weitere aber müssen aus seiner Sicht folgen. „Wir stehen in Konkurrenz mit Berlin, Hamburg und München, wenn es um die nationale Vorentscheidung durch den Deutschen Olympischen Sportbund im Herbst geht. Bis dahin wollen wir zeigen, dass wir nicht nur begeisterungsfähig sind, sondern auch leistungsfähig werden.“
Peter Serfort hebt dabei ausdrücklich auf die Verhandlungen über eine Weiterführung des Pakts für den Sport über 2027 hinaus ab. „Die Stadt Duisburg muss sicherstellen, dass sie sich nicht nur Sportstadt nennt, sondern auch sein will. Dazu gehört eine verlässliche Unterstützung der Vereine, Investitionen in die Sportinfrastruktur und eine Förderung des Breiten- und Leistungssports“, macht Peter Serfort deutlich. Wenn die Stadt sagt, sie will Olympia, dann muss sie auch zeigen, dass sie nicht nur für SpitzenathletInnen, sondern auch für die Basis, für die sportbegeisterten Duisburger Bürgerinnen und Bürger die Voraussetzungen schaffen kann und will. Peter Serfort: „Nur so können wir sicherstellen, dass das Ja vom Sonntag nachhallt und bis zu den anstehenden Entscheidungen trägt.“
Das Land Nordrhein-Westfalen sei ein Vorbild: Im Haushalt des Landes seien mit Blick auf die Initiative die Mittel für den Sport erhöht worden. Ein gleiches Bekenntnis erwartet der SSB auch von der Stadt Duisburg mit dem Unterzeichen des neuen Pakts für den Sport. In dem Bewerber-Konzept für die Spiele ab 2036 ist für Duisburg Rudern und Kanu-Rennsport auf der Regattabahn sowie Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena vorgesehen.
Der Stadtsportbund ist der Dachverband von 356 Vereinen mit mehr als 100.000 Mitgliedern.