
AOK-Schulmarathon als Auftakt zum 43. schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon
DUISBURG (08.05.2026). Der 43. schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon feierte einen furiosen Auftakt. Mehr als 3.233 Kinder und Jugendliche sorgten am Freitag beim 27. AOK-Schulmarathon für eine regelrechte Rushhour im Sportpark Duisburg. Der Stadtsportbund Duisburg und das Schulsportreferat bei DuisburgSport freuten sich über einen neuen Teilnehmendenrekord. Es waren mehr als 700 junge Menschen mehr auf der Strecke als im Vorjahr. Der sportlichste „Wandertag“ des Jahres war ein gelungener Start in das Marathon-Wochenende, das sich am Sonntag mit den Rennen ab 8 Uhr im Sportpark fortsetzt.
Insgesamt 20 Rennen über 800 Meter, 2,1 Kilometer und 4,2 Kilometer standen auf dem Wettkampfprogramm des Vorspiels zum 43. schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon. 47 Schulen beteiligten sich mit Starterinnen und Startern der Jahrgänge 2007 bis 2020. Die weiteste Anreise hatten – wie immer – die jungen Menschen der Enger Realschule aus Ostwestfalen. Die AG Ausdauersport dort hat die AOK-Schülerläufe seit Jahren als einen ihrer Saisonhöhepunkte ausgemacht. Mit dabei war aber ebenfalls das Gymnasium Voerde sowie eine Förderschule für Gehörlose aus Essen.
Die erste „Marathon“-Siegerin bei der 27. Auflage des AOK-Schulmarathons war eine Erstklässlerin der Gemeinschaftsgrundschule Wanheim. Elif Olgun hatte nach 7:07 Minuten den Sieg im ersten Lauf des Tages über 800 Meter erreicht. Der derzeit bekannteste Duisburger Leichtathlet Tim Eickermann von Bayer Leverkusen hatte die erstklassige Läuferin am Freitagmorgen um 9:30 Uhr per Startschuss ins Rennen geschickt. Elif Olgun weihte mit ihrem erfolgreichen Endspurt das neue Zieltor für den schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon ein.
Die Titel für die teilnehmerstärksten Schulen wurden einmal mehr verteidigt. Die Pokale gingen an den Schulverbund Lauenburger Allee. Mehr als 273 Kinder aus der Grundschule waren am Start. Das Steinbart-Gymnasium sicherte sich den Gruppensieg bei den weiterführenden Schulen mit 193 Teilnehmenden. Die Masse bewies auch Klasse: Gleich elf Siege gingen an das Gymnasium am Kantpark in der Innenstadt. Die Siegerehrungen gegen Mittag waren ein eigener kleiner Marathon. Als Auszeichnung gab es nicht nur einen Pokal, sondern auch ein Training, organisiert von Laufsport Bunert.
Bestnoten für die neue Strecke
Nach dem „Klassenkampf“ gab es beste Noten für die Organisatoren. Holger Lauterbach vom Stadtsportbund Duisburg bilanzierte: „Die neue Streckenführung mit Start auf der Bertaallee und der großen Runde in der schauinsland-reisen-Arena bis zum Original-Zieltor war ein echter Gewinn.“ Ohne Verzögerung und ohne Staus habe man das Mammutprogramm auf den neuen Laufweg gebracht. Die jungen Menschen durften sich vom Publikum feiern lassen. Eltern, Freundinnen und Freunde sowie die Schulkameraden füllten bei optimalen äußeren Bedingungen die Tribüne wie sonst nur bei Spielen des MSV.
Martina Göbel-Gasiorowski freute sich besonders, dass sehr viele Förderschulen die Einladung zum Start beim AOK-Schulmarathon annahmen. „Es tut gut, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler aus dieser Schulform sich trauen, bei uns zu laufen. Es ist schön zu erleben, mit welcher Freude und welchem Ehrgeiz alle Kinder und Jugendlichen hier mitmachen“, sagte die Mitarbeiterin des Schulsportreferats der Stadt Duisburg.
Dank ans Steinbart-Gymnasium, Mannesmann-Gymnasium und die Lise-Meitner-Gesamtschule
Besonderer Dank ging an die Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums in der Innenstadt sowie der Lise-Meitner-Gesamtschule in Rheinhausen. Sie halfen ehrenamtlich mit, die AOK-Schülerläufe zu organisieren. Das Gymnasium und die Gesamtschule sind zwei von drei NRW-Sportschulen in Duisburg. Sie machten ihrem Namen alle Ehre. Auch das Mannesmann-Gymnasium unterstützte mit seinem Helferteam die Organisatoren. „Das hat uns sehr gefreut, dass die Schülerinnen und Schüler vom Mannesmann-Gymnasium sich kurzfristig bereit erklärt haben, bei uns mitzumachen. Alle haben einen tollen Job gemacht“, sagte Holger Lauterbach.
Mindestens ebenso erfreulich: Die Mitarbeitenden der Johanniter-Unfallhilfe erlebten einen sehr entspannten Tag. Bis auf kleinere Blessuren gab es nichts zu „verarzten“.
Alle Ergebnisse finden sich hier: duisburg.r.mikatiming.de/2026/