44. Sportaustausch Duisburg/Calais vom 12. bis 14. Juni mit Siegerehrung im Rathaus
DUISBURG (09.06.2026). Der Deckel wartet auf seinen Pott. Von Freitag, 12. Juni, bis Sonntag, 14. Juni, messen sich die Sportjugend aus Calais und Duisburg im Wettstreit um den Freundschaftspokal. Zum 44. Mal steht die Begegnung der beiden Mannschaften aus den Partnerstädten unter dem Leitgedanken „Sport verbindet – Freundschaft bleibt“. Gastgeber ist dieses Mal die Duisburger Sportjugend im SSB Duisburg.
Acht Wettbewerbe stehen auf dem Programm des Vergleichskampfs, an dem etwa 200 Jugendliche aus den beiden Partnerstädten teilnehmen. Die Siegerehrung nimmt am Sonntag Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn im Rathaus vor. Dann wollen die Gastgeber den Deckel gegen den Pott tauschen. Im Vorjahr nutzte die Equipe Calais den Heimvorteil und gewann klar. Die Bürgermeisterin der Hafenstadt, Natacha Bouchara, überreichte den Deckel im Vorjahr als „Trostpreis“ an das Team Duisburg. Der begehrte „Pott“ befindet sich jetzt im Gepäck der Gäste.
Acht Sportarten auf dem Programm – Duisburg will den Heimsieg
Bei der 44. Auflage des Sportaustauschs können die Jugendlichen am Samstag in acht Sportarten Punkte für ihre Mannschaft sammeln. Die Nachwuchskräfte messen sich im Fußball (weiblich), Handball, Hockey, Schießen, Schwimmen, Segeln und Tischtennis. In der Leichtathletik entscheidet ein Staffellauf über den Punkt im Städtekampf.
Die Duisburger Vereine stellen ihre Talente für den Vergleichskampf. Die Mädchen der TS Rahm schnüren die Fußballschuhe. Mit dabei ist auch der Wassersportklub Rumeln-Kaldenhausen (Segeln), die HSG Duisburg-Süd (Handball), Eintracht Duisburg (Leichtathletik), der PSV Duisburg (Schießen), der Club Raffelberg (Hockey) und ein Team aus gleich mehreren Vereinen im Tischtennis.
Das Motto: Sport verbindet – Freundschaft bleibt
Dass die Heimmannschaft nach der Niederlage im Vorjahr mit großem Ehrgeiz an den Start gehen wird, steht für Uwe Busch, den Vorsitzenden des Stadtsportbunds Duisburg, fest: „Heimsiege machen einfach Spaß!“ Bereits 26 Mal setzte sich „Deutschland“ durch. Der guten Ordnung halber: Zwölf Mal gewann Calais und sechs Mal gab es ein Remis.
Uwe Busch macht aber deutlich, dass wichtiger als Sieg oder Niederlage das Miteinander und die Begegnung der Jugendlichen aus den beiden Städten sind: „Unser Motto ist nicht aus der Luft gegriffen und die Trophäe heißt nicht umsonst Freundschaftspokal. Über die Jahre sind tatsächlich schöne Freundschaften durch den Sportaustausch entstanden. Das zählt für mich mehr als alles andere.“
Freundschaftsparty am Toeppersee
Denn auch das hat Tradition: Nach einem langen Wettkampftag feiern die Sportlerinnen und Sportler eine Party an der Wasserski- und Freizeitanlage Toeppersee. Uwe Busch, der Vorsitzende des Stadtsportbundes, sagt über die Vorfreude aufs Fest: „Bei der Party ist aller Konkurrenzkampf vergessen. Die jungen Menschen wollen vor allem eins: den gemeinsamen Abend genießen.“