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44. Sportaustausch der beiden Partnerstädte bescherte einen Heimsieg

DUISBURG (14.06.2026). Die Duisburger Sportjugend nutzte den Heimvorteil. Bei der 44. Auflage des Sportaustauschs zwischen Duisburg und Calais setzte sich Duisburg mit 10:6 durch. Das Team behielt damit den „Pott“ im Ruhrott. Die Mannschaft aus der französischen Hafenstadt bekam den Deckel.

So ist es inzwischen Tradition beim alljährlichen Vergleich der beiden Partnerstädte. Der Freundschaftspokal wird geteilt. Das Siegerteam bekommt den Topf, die unterlegene Mannschaft den Deckel. Im Vorjahr hatten die Franzosen den Städtekampf für sich entschieden.

Cyril Pollet, Präsident des Office Municipal des Sports et des Loisirs de Calais, hatte seinen Teil des Pokals im Gepäck. Peter Serfort, Geschäftsführer des Stadtsportbunds Duisburg, brachte den kleinen Deckel der Trophäe mit. Im Ratssaal des Rathauses Duisburg gab’s ein „volles Haus“. Insgesamt nahmen über 200 Jugendliche an dem Austausch teil.

Bei der Siegerehrung am Sonntag im Rathaus nahmen Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn und Cyril Pollet ganz offiziell den „Tausch“ vor. In der Gesamtwertung führt Duisburg mit 26 Siegen. Zwölf Mal gewann Calais die Gesamtwertung der Freundschaftswettkämpfe. Sechs Mal endete der Vergleich unentschieden seit dem ersten Sportaustausch im Jahr 1980.

Acht Sportarten auf dem Wettkampfprogramm

Insgesamt acht Sportarten standen in diesem Jahr auf dem Programm. Die heimische Sportjugend gewann am Samstag im Fußball (weibliche U15), Hockey, Schwimmen und Tischtennis. Calais setzte sich im Handball und bei den Staffelwettbewerben in der Leichtathletik durch. Die Punkte wurden geteilt im Segeln und beim Schießen.

Peter Serfort betonte bei der Siegerehrung noch einmal: Bei allem Ehrgeiz während der Wettkämpfe sei die Begegnung der jungen Menschen wichtiger als Titel und Trophäen. Das war bereits während der Turnierphase zu spüren. Nach dem Hockeyvergleich hatten die Eltern der Spielerinnen und Spieler vom Club Raffelberg für alle ein Büfett vorbereitet. Auch bei der TS Rahm standen nach dem Fußballspiel alle noch bei dem einem kalten Getränk zusammen.

Der jährliche Städtevergleich trage deshalb bewusst den Titel „Sportaustausch“. Der wahre Höhepunkt des Wochenendes sei auch nicht die Siegerehrung, sondern die Sportlerfete nach den Wettkämpfen auf der Wasserskianlage am Toeppersee. Wie bestellt spielte das Wetter am Wochenende bestens mit.

Fest der Freundschaft im Rathaus und am Toeppersee

Peter Serfort, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, sagt über die Stimmung bei der Party: „Da war aller Konkurrenzkampf vergessen. Alle wollten vor allem eins: den gemeinsamen Abend genießen.“ Im Zelt wurde ausgiebig gefeiert und richtig viel getanzt. Sogar Edeltraut Klabuhn nutzte die Gelegenheit für einige Moves. Außerdem wurde am Abend ausgiebig gemeinsam Beach-Volleyball gespielt. Der Sonntag war dem offiziellen Festakt der Freundschaft im Rathaus vorbehalten.

À bientôt à Calais

Beim Abschied nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Uni Duisburg-Essen hieß es dann: „Auf Wiedersehen“ und „À bientôt“ im nächsten Jahr. Dann ist Calais Gastgeber des 45. Sportaustauschs.

Das Team Duisburg setzte sich zusammen aus Talenten von folgenden Vereinen:

Fußball: TS Rahm

Handball: HSG Duisburg-Süd

Hockey: Club Raffelberg

Leichtathletik: Eintracht Duisburg

Schießen: PSV Duisburg

Schwimmen: Schwimmteam Duisburg

Segeln: Wassersportklub Rumeln-Kaldenhausen

Tischtennis: ein Team aus mehreren Vereinen

Die Ergebnisse im Einzelnen, jeweils aus Sicht des Teams Duisburg:

Fußball: 3:2

Handball: 26:58

Hockey: 5:1

Schießen: Kleinkaliber 0:1, Großkaliber 1:0

Schwimmen: 242:152

Segeln: Optimist 1:0, Mixed 0:1

Tischtennis: 3:1

Gesamtergebnis: Duisburg 10 – Calais 6        

Das Foto zeigt die Jugendlichen aus Calais und Duisburg beim traditionellen Mannschaftsfoto – in diesem Jahr vor der Schauinsland-Reisen-Arena. Fotohinweis: SSB Duisburg