DUISBURG (6.9.2026). So viel Leben, so viel Lachen, so viel Lust am Sport und Ausprobieren: Der Aktionstag „Duisburg bewegt sich“, organisiert vom Stadtsportbund Duisburg und der Duisburger Sportjugend, sorgte am Samstag für richtig Rummel in der City. 45 Vereine stellten den ganzen Tag über auf der Königstraße ihre mehr als 50 Sportarten und Disziplinen vor. Mehr als 10.000 Duisburgerinnen und Duisburger allerm Altersgruppen nutzten die Chance, einmal zum Hockeyschläger greifen zu können, erste Lektionen im Muaythai zu erhalten oder eine Kletterwand zu erklimmen.

Christoph Gehrt-Butry, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des SSB, zog am Abend sehr zufrieden Bilanz: „Es gab jede Menge Aktionen und noch mehr Action.“
Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn zeigte sich bei ihrer Begrüßung auf der Bühne vor dem Gebäude der Sparkasse beeindruckt von der Vielfalt: „Das ist ja eine unglaubliche Palette. Sie reicht von Schach über Fechten bis Taekwando.“
Uwe Busch, der neue Vorsitzende des SSB, überraschte das Angebot keineswegs: „Sport im Verein ist wieder in.“ Mehr als 100.000 Menschen aus Duisburg seien Mitglied in einem Verein. Nach Duisburg bewegt sich werden es einige mehr sein. Die teilnehmenden Klubs freuten sich über die Neugier der „Laufkundschaft“ und luden gern zum Wiederkommen auf der Platzanlage oder in die Sporthalle ein.
Vereine freuten sich über neugierige Nachfragen
Christoph Gehrt-Butry sagte zum Abschluss: „Die Vereine waren sehr zufrieden. Sie haben positive Rückmeldungen von den Duisburgerinnen und Duisburgern erhalten. Es gab zahlreiche Anfragen, wann und wo die offiziellen Trainings in der neu entdeckten Lieblingssportart stattfinden.“
Dank des Wetters sei die Innenstadt rappelvoll gewesen und die Ehrenamtlichen aus den Sportklubs mussten in der Tat nicht lange bitten, um Freiwillige für einen Testlauf oder ein erstes kurzes Training zu finden. „Was unsere Vereine alles möglich gemacht haben, war schon beeindruckend. Wie gut ihre Aktionen angenommen wurden, das war vielleicht noch beeindruckender.“ Regelmäßig bildeten sich Schlangen an den einzelnen Ständen. Nicht alle Tage bekommt man die Gelegenheit auszuprobieren, wie Floorball funktioniert und gleich ein erstes Spiel zu spielen.
Kids bewarben sich um das KiBAz
Auf den Rasenflächen des König-Heinrich-Platzes tummelten sich sehr viele Kinder. Die Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren konnten dort das KiBAz, das Kinderbewegungsabzeichen, bekommen. Als SPECIALS for KIDS hatte Schauinsland-Reisen einen Laufrad-Parcours aufgebaut.
Auf der großen Show-Bühne führte Moderator Bülent Aksen durch die Präsentationen der Vereine: Die Turnerinnen und Turner des MSV erklärten dann nicht nur, was der Begriff Aeronetics ist. Sie zeigten auch gleich, wie gut dieser Sport Herz und Kreislauf tut. Die Kampfsportgruppe des TV Rumeln-Kaldenhausen gab eine Demonstration des Kampfsports KuK Sool Wo. Die Fliegenden Homberger hatten ebenso ihren Auftritt wie die Cheerleader der Duisburg Dockers.
Sportmesse der Möglichkeiten
Für reichliche „Verkehr“ auf der Königstraße hatte der Stadtsportbund selbst gesorgt: Alle 5.400 Kinder, die am sportmotorischen Test für die zweiten Klassen teilgenommen hatten, hatte der SSB angeschrieben. Auf der „Sportmesse der Möglichkeiten“ konnten sie selbst testen, für welche Disziplinen sie Talente und Leidenschaft besitzen. Die Einladung nahmen viele der Grundschülerinnen und Grundschüler dankend an.
Die Partner von „Duisburg bewegt sich“
Als „Gast-Spieler“ beteiligte sich in diesem Jahr das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg. Als Sponsoren unterstützten das sportlichste Stadtfest des Jahres: die Sparkasse Duisburg, die König-Brauerei, Rheinfels-Quellen, Sinalco, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Mitsubishi Brüggemann sowie DuisburgKontor.